SEO-Konferenz in Köln Was tun, damit Google mich mag?

Gero Wenderholm aus Hamburg liebt Suchmaschinenoptimierung (SEO) mindestens so sehr wie seinen Fußballverein, den FC St. Pauli. Der 39-jährige Top-Speaker beim SEO-Day in Köln spricht im Interview über Eigentore bei der Suchmaschinenoptimierung, Trends und klare SEO-Fouls.

  1. SEO wird beim Website-Relaunch zu spät involviert. Nicht selten sind Entscheidungen im Bereich Design, Inhaltskonzeption und Navigation bereits getroffen, HTML-Templates programmiert, und dann kommt noch ein finaler SEO-Check. Das kann nicht funktionieren.
  2. Die technische Infrastruktur - wie das CMS oder Backendsysteme - ist nicht für die seofreundliche Inhaltserstellung ausgelegt. Kleinen Änderungswünschen stehen dann gigantische Entwicklungskosten gegenüber, sodass sich die Umsetzung kaum rechnet.
  3. SEO wird zu wenig in betriebsinterne Prozesse integriert und soll trotzdem Wunderdinge bewirken. Ohne eine maßgebliche Rolle bei der Inhaltsgestaltung, ausreichend IT-Ressourcen und Verzahnung mit dem Unternehmensmarketing kann SEO kaum erfolgreich sein.
  4. Anstatt die Hausaufgaben bei der Optimierung zu machen, wird versucht durch neueste SEO-Taktiken, die eigentlich erst bei einer bereits gut optimierten Seite eingesetzt werden sollten, zum Erfolg zu kommen.
  5. SEO wird innerhalb des Unternehmens zu "nerdig" verkauft. Die zuvor genannten Zielpersonen (Geschäftsführer, Designer, Produktmanager) benötigen jeweils eine Ansprache, die sie verstehen und nicht verschreckt.
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