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"Dinge, die ein ... nicht sagt": Neuer Läster-Trend begeistert Facebook-Nutzer

"Dinge, die ein ... nicht sagt" : Neuer Läster-Trend begeistert Facebook-Nutzer

Ein neuer Trend begeistert die Nutzer von Facebook: Fast täglich gehen derzeit neue Seiten nach dem Muster "Dinge, die ein ... nicht sagt" online. Darin setzen sich Nutzer des sozialen Netzwerks ironisch mit Studiengängen, Berufsgruppen oder Städten auseinander - und das kann manchmal ganz schön lustig sein.

Die Seiten spielen mit Klischees und alltäglichen Ärgernissen. Mit dem Spruch "In Düsseldorf findet man Wohnungen auch sehr gut ohne Makler oder Beziehungen" zum Beispiel ist natürlich genau das Gegenteil gemeint.

Seinen Ursprung hat der Facebook-Trend an den Unis. Es fing damit an, dass es plötzlich immer mehr Seiten vom Typ "Dinge, die ein Student aus ... nicht sagt" gab. Studenten nutzen die Gruppen anfangs vor allem, um ihrem Frust über ärgerliche Zustände an der Uni Luft zu machen. Inzwischen hat sich der Hype auf andere Felder ausgeweitet: "Dinge, die ein Düsseldorfer nicht sagt", "Dinge, die ein Kreisliga-Fußballer nicht sagt" - die Zahl der Seiten erhöht sich ständig.

Das Besondere daran: Die Facebook-Nutzer sind aufgefordert, ihre eigenen Sprüche einzureichen, die dann vom Betreiber der Seite öffentlich gepostet werden. Die Seiten zeugen von einer gehörigen Portion Selbstironie, denn die meisten Einträge kommen von Leuten, die selbst zur entsprechenden Gruppe gehören.

Die Seite "Dinge, die ein Kreisliga-Fußballer nicht sagt" nimmt vor allem die nicht immer ganz professionellen Zustände im Amateur-Fußballer auf die Schippe - mit Sprüchen, die größtenteils von Facebook-Nutzern eingereicht wurden, die selbst Amateur-Fußballer sind. "Es sind genug Hosen und Stutzen für alle da", heißt es da etwa, oder: "Wir haben die Übungen direkt beim ersten Mal verstanden, Coach!".

Die Seite "Dinge, die einer ausm Pott nicht sagt" spielt mit dem Ruhrpott-Slang. Hochdeutsche Sätze werden in den Dialekt übersetzt. Aus "Du bist mir aber keine große Hilfe gewesen" wird "Hömma, wenn du mit anpacks´, is wie wenn zwei loslassen". Und aus "Ohje, jetzt hab ich das kaputt gemacht" wird "Dat war ich nich, dat war schon so!".

Weitere Beispiele finden Sie hier.

Hier geht es zur Infostrecke: Facebook-Trend "Dinge, die ... nicht sagt"

(jco)