Neue Kategorie: Google will beleidigende Inhalte kenntlich machen

Neue Kategorie: Google will beleidigende Inhalte kenntlich machen

Der Internetriese Google möchte die Arbeit der Prüfteams seiner Suchmaschine verbessern und hat dazu eine neue Kategorie eingeführt. So könnten beispielsweise rassistische oder sexistische Inhalte markiert werden.

Die Suche soll durch die Markierungen nicht direkt beeinflusst - also mehr oder weniger zensiert - werden. Bessere Inhalte sollen jedoch an höheren Ergebnispositionen angezeigt werden.

Die Prüfteams, die die Qualität der Inhalte auf Internetseiten einschätzen, durchkämmen das Netz bereits, um fragwürdige Beiträge, wie beispielsweise Pornografie, zu melden. Google hat nun die Kategorie "erschütternd-beleidigend" zu seinen Richtlinien für die Arbeit der Prüfteams hinzugefügt. Das Unternehmen kommentierte die Änderungen, die unter anderem auf dem Technik-Blog "Search Engine Land" veröffentlicht wurden, zunächst nicht.

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Die rund 160 Seiten umfassenden Richtlinien nennen zu der neuen Praxis ein Beispiel zur Suchanfrage "Holocaust history" - auf Deutsch "Holocaust Geschichte". Eine Website mit der Aufzählung "10 Gründe, warum der Holocaust nicht passiert ist" würde demnach nach den neuen Vorgaben markiert. Die Markierungen sollen auch angezeigt werden, wenn ein Nutzer genau nach Seiten mit anstößigen Inhalten sucht. Sie sollen die Suchergebnisse aber nicht einschränken.

(maxk/ap)