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19-jähriger Brite darf nicht ins Internet: Mutmaßlicher Hacker gegen Kaution frei

19-jähriger Brite darf nicht ins Internet : Mutmaßlicher Hacker gegen Kaution frei

London (RPO). Ein 19-Jähriger mutmaßlicher britischer Hacker ist am Montag gegen Zahlung einer Kaution freigelassen worden. Der Jugendliche darf gemäß seinen Kautionsauflagen nicht ins Internet. Außerdem muss er eine elektronische Fußfessel tragen und darf das Haus nur in Begleitung eines Elternteils verlassen.

Der 19-Jährige war vergangene Woche nach gemeinsamen Ermittlungen von FBI und Scotland Yard gegen die Hackergruppen Anonymous und Lulz Security festgenommen worden. Eine erste Entlassung auf Kaution war am Samstag noch am Einspruch der Staatsanwaltschaft gescheitert, die befunden hatte, der Angeklagte müsse in Haft bleiben.

Dem jungen Briten werden eine Reihe von Cyberangriffen im vergangenen Jahr vorgeworfen. Erst kürzlich soll er die Webseite der britischen Polizeibehörde zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens (SOCA) angegriffen haben.

Dem zurückgezogenen 19-Jährigen wurde nach seiner Festnahme eine Erkrankung am Asperger-Syndrom diagnostiziert, einer Form von Autismus.

(apd/das)