Mark Zuckerberg im US-Kongress: In diesen Momenten geriet der Facebook-Chef ins Schwitzen

Anhörung im US-Kongress: In diesen fünf Momenten geriet Zuckerberg ins Schwitzen

Fünf Stunden im Kongress: Die fünf peinlichsten Momente für Mark Zuckerberg

Mark Zuckerberg musste im US-Kongress mehrere Stunden lang Fragen zum Datenskandal beantworten. Der Facebook-Chef hatte sich gut darauf vorbereitet, trotzdem geriet er einige Male ins Schwitzen. Wir zeigen die Momente im Video.

Es war eine einfache Frage, mit der US-Senator Dick Durbin den Wert der Privatsphäre an Mark Zuckerberg persönlich demonstrierte - und der Facebook-Chef machte deutlich: Beim Teilen von privaten Daten hat sogar er Grenzen. Denn er weigerte sich, Fragen aus seinem Privatleben öffentlich zu beantworten. "Mister Zuckerberg, würden Sie sich wohl damit fühlen, uns den Namen des Hotels zu nennen, in dem Sie gestern untergekommen sind?", fragte Durbin den Facebook-Chef, und nach einer Pause antwortete dieser: "Ehm... nein." Er lächelte, als die Senatoren im Raum lachten. Es war ein seltener, unbeschwerter Moment während der Befragung im US-Kongress.

Durbin fragte weiter: "Falls Sie jemandem in dieser Woche geschrieben haben, würden Sie mit uns die Namen der Leute teilen, die Sie kontaktiert haben?" Darauf antwortete Zuckerberg: "Senator, nein, ich würde mich wahrscheinlich nicht entscheiden, das hier öffentlich zu tun." Daraufhin resümierte Durbin: "Ich denke, das zeigt, worum es hier eigentlich geht" - um das Recht auf Privatsphäre.

>>> Diese und weitere Situationen, in denen Zuckerberg ins Schwitzen geriet, sehen Sie im Video. Einen ausführlichen Bericht über die Anhörung im US-Senat finden Sie hier <<<

Auch Zuckerbergs Daten gingen an Cambridge Analytica

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Auf die Anhörung am Dienstag im US-Senat folgte eine Anhörung am Mittwoch im US-Repräsentantenhaus. Dort machte Zuckerberg deutlich, dass er mit einer Regulierung seiner Industrie rechne. Es sei "unvermeidbar, dass es irgendeine Art von Regulierung geben wird", sagte der Facebook-Chef, fügte aber hinzu: Die Politik möge dabei vorsichtig sein. Größere Unternehmen wie Facebook hätten mehr Ressourcen, um sich an Vorschriften zu halten, als kleine Start-ups.

Facebook ist von einem Skandal um die Datenfirma Cambridge Analytica betroffen. Zuckerbergs Unternehmen hat mitgeteilt, dass die persönlichen Daten von 87 Millionen Facebook-Nutzern gesammelt worden seien, als 270.000 Teilnehmer ein Persönlichkeitsquiz gemacht hätten. Nicht nur ihre Daten, auch die von ihren Freunden seien von einer App erfasst worden. Cambridge Analytica soll an das Datenmaterial gekommen sein und es benutzt haben, um Wahlen weltweit zu beeinflussen.

Am Mittwoch sagte Zuckerberg auch, dass er persönlich von dem Datenskandal betroffen ist. Das sagte er auf eine die Frage, ob auch seine Informationen an das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica gegangen seien. Weitere Details dazu gab es zunächst nicht.

(wer)