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Hackergruppe: Lulz Security äußert sich zu Auflösung

Hackergruppe : Lulz Security äußert sich zu Auflösung

New York (RPO). Die angekündigte Auflösung der Hackergruppe Lulz Security ist nach Angaben eines ihrer sechs Mitglieder nicht dem Druck durch das ermittelnde FBI oder feindlicher Hacker geschuldet. "Wir hören nicht auf, weil wir Angst vor dem Gesetz haben", erklärte das Mitglied.

Dabei fügte er hinzu, dass drei oder vier Lulz-Security-Mitglieder "eine Atempause" einlegen würden. Der Informant kündigte sogar an, seine Aktivitäten als Hacker möglicherweise ganz einstellen zu wollen. "Die Presse wird unserer überdrüssig, und wir werden unserer selbst überdrüssig."

Die Hackergruppe, die in den zwei Monaten mit Angriffen auf etliche bekannte Websites für Aufsehen sorgte, hatte am Samstag über Twitter ihre Auflösung bekannt gegeben. Die Ankündigung kam überraschend.

Lulz Security hatte sich unter anderem zu Angriffen auf die Websites von Sony, der CIA, des US-Senats, einer Porno-Website und von Partnerorganisationen des FBIs bekannt. Die sechsköpfige Gruppe ist nach Angaben des Mitglieds nach wie vor im Besitz umfangreicher gestohlener Daten.

(apd/jre)