Kontakt zu privaten Nutzern soll verbessert werden: "Lovsan": Microsoft räumt Fehler ein

Kontakt zu privaten Nutzern soll verbessert werden : "Lovsan": Microsoft räumt Fehler ein

Hamburg (rpo). Der Virus "Lovsan" hat in kürzester Zeit hunderttausende von Computern weltweit befallen. Dabie waren - wie so oft - nur Rechner mit bestimmten Windows-Versionen betroffen. Jetzt hat der Softwareriese Fehler eingeräumt.

Experten hatten dem Softwareproduzenten vorgehalten, nicht offensiv genug auf die Sicherheitslücken in ihren Programmen hingewiesen zu haben. Der Kontakt zu den privaten Nutzern soll nun verbessert werden. "Daran arbeiten wir. Da sind Fehler gemacht worden", sagte Thomas Baumgärtner, Pressesprecher von Microsoft Deutschland, laut "tagesschau.de".

Die Kommunikation müsse intensiviert werden. "Die Gratwanderung besteht darin, dass man nicht mit erhobenem Zeigefinger und schulmeisterlich dasteht", sagte Baumgärtner.

Nach vorsichtigen Schätzungen sollen von dem seit Montagnacht kursierenden Wurm inzwischen rund 120.000 bis 150.000 Computer vorwiegend von Privatanwendern attackiert worden sein. Andere Beobachter gehen sogar von weltweit mehr als 200.000 betroffenen Systemen aus.

Der Wurm verbreitet sich über das Internet und nutzt eine Schwachstelle in den Microsoft-Betriebssystemen Windows NT, 2000 und XP. Seit Juli bietet Microsoft einen entsprechenden Schutz zum Herunterladen an.