Internetkollektiv Anonymous: Hacktivisten für Legalisierung von DDoS

Internetkollektiv Anonymous : Hacktivisten für Legalisierung von DDoS

Neues aus der Welt der Hacker: Anonymous unterstützt eine Petition, die eine Legalisierung der sogenannten DDoS-Attacken fordert.

Seit Dezember 2011 existiert eine Petition auf der offiziellen Seite des Weißen Hauses, die fordert, den sogenannten Distributed Denial-of-Service (DDoS) zu legalisieren. Beim DDoS handelt es sich in erster Linie um eine Methode, um Webseiten teilweise vom Netz zu nehmen. Die Hacktivisten Anonymous nutzen diese Technik häufig, um ihre Ziele zu verfolgen.

In der Vergangenheit wurden diese Methode von Anonymous beispielsweise gegen das US-Justizministerium, gegen die israelische Regierung oder syrisch Regierungswebserver eingesetzt worden, um sich Gehör zu verschaffen. Aus diesem Grund hat sich die Gruppierung über ihren offiziellen Twitter-Kanal zu Wort gemeldet und erklärt, dass sie einen DDoS nicht als Verbrechen ansieht..

Auch einige Deutsche für Legalisierung des DDoS

Nicht nur Anonymous und die Amerikaner kämpfen für die Legalisierung dieser Art des Protestes, sondern auch Deutsche haben sich bereits mehrfach für diese Technik eingesetzt. Der Grund dafür ist einfach: Der digitale Sitzstreik ist einfach zu koordinieren und schnell zu organisieren. Beim DDos versuchen viele Internetznutzer gleichzeitig auf eine Webseite zuzugreifen, bis diese schlussendlich zusammenbricht.

Solch eine Art des Protestes hat weder böse Absichten, noch soll etwas zerstört werden. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen und Unmut zu äußern. Bis jetzt hat die Petition lediglich 930 Unterzeichner, wobei sie 25.000 benötigt, um überhaupt Gehör zu finden. Doch seit Anonymous seinen Tweet veröffentlicht hat, ist ein stetiger Anstieg zu verzeichnen.

Hier geht es zur Infostrecke: Chronologie erfolgreicher Hackerangriffe

(felt/sap)
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