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Google: Wonach wird während Corona am meisten gegoogelt?

Internet-Suchmaschine : Wonach aktuell am meisten gegoogelt wird

Corona beherrscht aktuell das Geschehen rund um die Welt. Aber wonach suchen die Menschen im Internet? Wofür interessieren sie sich am meisten? Google hat ein Ranking über die häufigsten Anfragen zur Verfügung gestellt.

Berichte über eine mögliche Wirksamkeit des Magenmittels „Famotidin“ bei der Behandlung der Covid-19-Krankheit haben zu einer explosionsartigen Zunahme der Suchanfragen im Internet nach dem Medikament geführt. Nach einer Auswertung der Suchmaschine Google vom Mittwoch stiegen die Anfragen nach dem Begriff „Famotidin“ in Deutschland um 5000 Prozent, nachdem berichtet worden war, dass das Medikament bereits getestet werde. Über die absolute Zahl der Suchanfragen machte Google keine Angaben.

Auf Platz zwei des Interesses bei der Suche im Internet lag demnach die Frage, wie es mit der Wiedereröffnung der Schulen weitergeht. Die Zahl der Suchanfragen mit dem Inhalt „welche klassen müssen am 4 mai in die schule“ schnellte in den vergangenen sieben Tagen um 1150 Prozent nach oben, wie Google berichtete.

Starkes Interesse verzeichnete die Suchmaschine auch danach, wie die sogenannte Reproduktionszahl berechnet wird, also wie viele Menschen statistisch ein Infizierter neu ansteckt. Dieser Wert, der zurzeit um 1 schwankt, muss nach Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eindeutig unter 1 liegen, um Beschränkungen in größerem Stil aufzuheben. Fragen zu diesem Thema schnellten in den vergangenen sieben Tagen um 750 Prozent in die Höhe.

Im selben Zeitraum interessierten sich auch sehr viel mehr Menschen als zuvor, wann sie sich wieder tätowieren lassen könnten. Google registrierte hier bei der Frage „wann öffnen tattoo studios wieder“ einen Anstieg um 350 Prozent. Weit vorn bei den Suchanfragen lagen auch „reise stornieren oder abwarten“ (plus 180 Prozent) und „ryanair rückerstattung corona“ (120 Prozent). In Bayern und Nordrhein-Westfalen stiegen die Anfragen nach „wann öffnen die hotels in deutschland wieder“ um 140 Prozent.

(felt/dpa)