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Technologieexperte ist sich sicher: Google ist bei Datenbrille "Glass" mulmig

Technologieexperte ist sich sicher : Google ist bei Datenbrille "Glass" mulmig

Google ist nach Einschätzung des Technologieexperten Robert Scoble aufgeschreckt durch die Debatte um Auswirkungen der Datenbrille Google Glass auf die Privatsphäre. "Man merkt, dass Google bei diesem Produkt mulmig ist."

Das sagte Scoble am Mittwoch auf der Next Konferenz in Berlin. "Sie haben versucht, es so zu gestalten, dass es die Leute nicht verschreckt."

Scoble ist einer der ersten Testnutzer der Datenbrille. Er erwartet schon bald einen radikalen Preisverfall, was die futuristischen Minicomputer auch für Normalnutzer interessant machen würde. "Das wird in zwei, drei Jahren 200 Dollar kosten", sagte Scoble über Google Glass.

Die Brillen könnten zum Massenprodukt werden, wenn sie auch für reguläre Nutzer erschwinglich wären. "Sie werden es ziemlich schnell in einer Massenauflage produzieren können", meinte Scoble über Google.

Derzeit kosten Testgeräte für ausgewählte Nutzer 1500 Dollar. Google Glass wird ähnlich einer Brille getragen. Ein kleiner Bildschirm blendet Informationen vor das Auge des Trägers ein, mit einer Kamera können Fotos und Videos aufgenommen werden.

Neben Google arbeiten laut Medienberichten auch andere Unternehmen an tragbaren Minicomputern. So wird von Apple eine Datenuhr erwartet.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das kann Google Glass

(dpa/csr)