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GDL-Streik: So spottet das Netz

"Schöner Warten" mit der Bahn und Co. : So spottet das Netz über den Lokführerstreik

Jetzt ist er da, der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn. 98 Stunden soll er nach dem Willen der Lokführergewerkschaft GDL dauern. Das sorgt nicht nur für verärgerte Bahn-Kunden, sondern auch für jede Menge Spott im Netz – und eine jubelnde Konkurrenz.

Jetzt ist er da, der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn. 98 Stunden soll er nach dem Willen der Lokführergewerkschaft GDL dauern. Das sorgt nicht nur für verärgerte Bahn-Kunden, sondern auch für jede Menge Spott im Netz — und eine jubelnde Konkurrenz.

Der Autovermieter Sixt ist bekannt für seine mitunter provozierenden Werbeplakate. Nun hat sich das Unternehmen als neuestes Motiv den Bahnstreik auserkoren. Zu sehen ist GDL-Chef Claus Weselsky als "Unser Mitarbeiter des Monats". Im Netz ist die Anzeige schon jetzt ein Erfolg. Ob bei Twitter oder Facebook, sie wird fleißig geteilt.

Auch andere mal kleinere, mal größere Unternehmen versuchen, auf den Werbezug aufzuspringen — ganz nach dem Motto: Mit uns kommen sie an unser Ziel. In Anspielung auf das gleichnamige Buch wirbt etwa My Taxi mit dem Slogan "Sänk ju for trävelling". Rolleranbieter, E-Bike-Geschäfte machen ebenfalls Werbung für ihre Produkte. Selbst die katholische Kirche nutzt den Streik für ein wenig Eigenmarketing.

Doch nicht nur Unternehmen nehmen den Streik der Lokführer zum Anlass, um dies in den sozialen Netzwerken mitunter süffisant zu kommentieren. Da gibt es plötzlich ein "Schöner Warten Ticket" für vier Tage. Da streiken plötzlich selbst die Lokführer der Spielzeugeisenbahnen und werden entsprechend mit Foto gewürdigt. Und da wird sogar Ronald Pofalla zurückgewünscht, der den Bahn-Streik einfach für beendet erklärt.

Was die User im Netz alles so posten, sehen Sie hier.

Hier geht es zur Infostrecke: Spott im Netz für Bahnstreik

(das)