Facebook: Marc Zuckerberg kündigt Dating-Funktion an

Mit Facebook auf Partnersuche : Zuckerberg kündigt Dating-Funktion an

Facebook will das Geschäft von Flirt-Apps aufmischen. Bei der neuen Dating-Funktion werde man künftig auch auf Partnersuche gehen können, kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Dienstag auf der Entwicklerkonferenz F8 an.

Der Datenschutz sei dabei besonders beachtet worden, versicherte Zuckerberg. Für die Partnersuche wird es ein getrenntes Profil gegeben. Facebook wolle darauf aufbauen, dass sich bereits viele Paare bei dem Online-Netzwerk kennengelernt hätten, sagte Zuckerberg.

Die Aktie der Match Group, der Mutterfirma der Flirt-App Tinder, verlor nach der Ankündigung binnen weniger Minuten ein Fünftel ihres Werts - obwohl die Facebook-Funktion erst in einigen Monaten fertig sein soll.

Außerdem erleichtert es Facebook den Nutzern nach dem jüngsten Datenskandal, einige gesammelte Informationen wie die Liste besuchter Websites oder angeklickter Links zu löschen. Zudem könnten die Nutzer künftig auch verhindern, dass Daten über ihre Interaktionen mit anderen Websites und Apps überhaupt gespeichert werden, sagte Zuckerberg auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz F8.

Er verglich die Funktion "Clear History" mit dem Entfernen ähnlicher Informationen in Webbrowsern. Genauso könne ein solcher Schritt auch die Nutzung von Facebook weniger komfortabel machen, betonte er. "Ihr Facebook wird nicht ganz so gut sein, während das System neu lernt."

(mro)
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