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Neues Ranking des "Time"-Magazin: Diese Berühmtheiten werden im Netz am häufigsten gesucht

Neues Ranking des "Time"-Magazin : Diese Berühmtheiten werden im Netz am häufigsten gesucht

Die Mächtigsten, die Reichsten, die Schönsten – US-Magazine liefern immer wieder Rankings von berühmten Persönlichkeiten. Nun hat das "Time"-Magazin eine neue Liste vorgelegt: die der meistgesuchten im Netz. Und die bietet einige Überraschungen.

Die Mächtigsten, die Reichsten, die Schönsten — US-Magazine liefern immer wieder Rankings von berühmten Persönlichkeiten. Nun hat das "Time"-Magazin eine neue Liste vorgelegt: die der meistgesuchten im Netz. Und die bietet einige Überraschungen.

Chris Wilson ist verantwortlich für die interaktiven Grafiken beim "Time"-Magazin. Jenes Magazines, das einmal im Jahr die einlussreichsten und mächtigsten Menschen der Welt kürt — anhand daran, wie viele Schlagzeilen sie machen. Wilson wollte nun ein ähnliches Ranking machen — mit jenen berühmten Persönlichkeiten, die im Netz am meisten gesucht werden.

Mit Unterstützung eines Professors der Virginia Tech Universität durchstöberte er das Online-Lexikon Wikipedia, schaute danach, wie viel etwa über eine Person geschrieben wurde, wie viele externe Links sich unter einem Eintrag befinden, wie oft die Seite geändert wurde (von benannten und anonymen Schreibern) oder auch, in wie vielen Kategorien sie dort zu finden sind.

Es ist ein Ranking der ganz anderen Art und liefert damit auch einige Überraschungen. So war der Autor selbst erstaunt darüber, dass viele Profi-Wrestler detaillierte Wikipedia-Seiten haben. Entsprechend oft tauchen "The Undertaker" und Co auch in der Top-100-Liste auf.

Desweiteren liegt Papst Franziskus mit Platz 70 weit hinter seinem Vorgänger Papst Benedikt XVII, der es sogar in die Top Ten schafft. Natürlich kommen jede Menge US-Politiker in der Liste vor, aber auch ausländische Politiker wie die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko, der skandalumwitterte Silvio Berlusconi oder der britische Premier David Cameron sind dort zu finden. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bei "Forbes" rauf Platz eins der mächtigsten Menschen kommt und auch beim "Time"-Magazin in den Top 100 der einflussreichsten Menschen platziert ist, taucht in der Liste dagegen gar nicht auf.

Dafür aber neben den Wrestlern noch einige andere Sportler — Basketballstars, Tennisspieler oder Fußballer. Tennis-Profi Roger Federer liegt dabei deutlich vor den Fußballstars Christiano Ronaldo, Davids Beckham oder Messi, wobei man sagen muss, dass in den USA Fußball nicht einen solchen Stellenwert hat wie etwa in Europa.

Und auch Platz eins und zwei bieten eine Überraschung.

Hier geht es zu den Top Ten des "Time"-Rankings.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Top Ten der meistgesuchten Menschen im Netz

(das)