Black Friday und Cyber Monday: 5 Tipps für Schnäppchenjäger beim Online-Shopping

Black Friday und Cyber Monday: 5 Tipps für die sichere Schnäppchenjagd im Netz

Weihnachten steht vor der Tür - und damit auch der Stress beim Geschenkekaufen. Viele sichern sich bereits im November am sogenannten Black Friday die ersten Schnäppchen. Doch aufgepasst: Käufer sollten genau hinschauen.

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Menschen auch eine Einkaufszeit - vor allem wegen Aktionstagen wie dem „Black Friday“ am 23. November sowie dem „Cyber Monday“ am 26. November. In wenigen Tagen startet also die Schnäppchenjagd im Internet. Sparfüchse freuen sich an diesen Tagen über hohe Rabatte.

Der „Black Friday“, der „schwarze Freitag“, kommt ursprünglich aus den USA und findet jedes Jahr an dem Freitag nach Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest, statt. Thanksgiving fällt auf den vierten Freitag im November und gilt als Auftakt, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Auch in Deutschland sind die Aktionstage in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Den Anfang machte Apple im Jahr 2006. Seitdem gewannen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ mit der Zeit für den (Online-)Handel an Bedeutung, sodass auch andere Händler nachzogen. Mittlerweile nutzen hunderte Geschäfte den Anlass, um zahlreiche Sonderangebote zu bewerben.

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Der Online-Shop Amazon nutzt sogar eine ganze Woche, um seinen Kunden günstigere Produkte anzubieten: Die sogenannte Cyber-Monday-Woche dauert vom 19. bis 26. November.

Bei so vielen Shopping-Events können Verbraucher leicht den Überblick verlieren. Wir geben Ihnen fünf Tipps, wie Sie die Aktionstage richtig angehen:

  1. Vergleichen Sie Angebote: Bevor Sie bei jedem kleinen Rabatt schwach werden, lohnt es sich, die Preise mit denen anderer Anbieter zu vergleichen. Um tatsächlich ein Schnäppchen zu ergattern, sollten Sie die Preise auf mehreren Webseiten prüfen.
  2. Lassen Sie sich von der ablaufenden Zeitanzeige nicht irritieren: Zeit ist Geld - im wahrsten Sinne des Wortes sollten Sie sich beim Online-Shopping nicht aus der Ruhe bringen lassen und so einen Fehlkauf riskieren. Häufig läuft auf Webseiten nämlich ein Zeit-Ticker an der Seite mit. Dieser vermittelt dem Verbraucher den Eindruck, ein bestimmtes Produkt sei in Kürze nicht mehr vorrätig. Viele Kunden setzt das unter Druck. Das sollten Sie vermeiden und sich die Zeit nehmen, die sie brauchen.
  3. Passen Sie bei den Bezahlmöglichkeiten auf: Nach Angaben der Verbraucherzentrale gab es in der Vergangenheit mehrfach Fake-Angebote im „Marketplace“ beim Online-Händler Amazon. In diesen Fällen sollten Kunden per Vorkasse bezahlen - die Produkte kamen allerdings nie an. Vor allem an Aktionstagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday steige die Gefahr, an „dubiose Händler“ zu geraten, warnt die Verbraucherzentrale. Vorsicht ist demnach speziell bei „Produkten zu Traumpreisen“ geboten. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, „nur über die sichere Amazon-Kasse, per Rechnung oder Lastschrift zu zahlen und sich nicht in einen gefährlichen Vorkasse-Kauf locken zu lassen“.
  4. Beachten Sie Versandkosten: Online-Kunden sollten darauf achten, dass die Versandkosten bei ihren Einkäufen korrekt angegeben werden. Diese sollten außerdem bei den Anbietern leicht zu finden sein. Meistens, aber nicht immer steht der Hinweis auf die Versandkosten neben dem Preis. Möglich ist aber auch, dass ein Link oder ein Hinweis per Sternchen neben dem Preis platziert ist, der auf eine Übersichtsseite mit Versandkosten weiterleitet. Zudem sollten Zollgebühren auf die Produkte aufgeführt sein, sodass keine unerwarteten Zusatzkosten entstehen.
  5. So verhalten Sie sich richtig bei Fehlkäufen: Nutzen Sie Ihr Widerrufsrecht. Speziell im „Schnäppchenfieber“ kann der eine oder andere Artikel ein Fehlkauf sein. Beim Widerruf kann der getätigte Onlinekauf in der Regel ohne Angaben von Gründen bis zu 14 Tage nach Lieferung der Ware als Retoure zurückgesendet und erstattet werden. Dafür muss das Produkt jedoch in neuem Zustand sein, auch die Verpackung sollte original sein. In bestimmten Fällen können auch Kosten für den Rückversand entstehen.
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