BKA warnt vor Betrugsmasche mit Internet-Pornos

Erpressung via Email : BKA warnt vor Betrugsmasche mit Internet-Pornos

Mit einer skurrilen Email versuchen Unbekannte derzeit im Netz, Lösegeld zu erpressen. Darin wird behauptet, dass die Rechner von Usern, die sich Pornos angeschaut und dabei masturbiert haben, gehackt wurden. Das BKA warnt auf Twitter.

Spam-Mails gibt es viele. Doch diese Nachricht wirkt so absurd, dass es den Empfänger fast schon zum Schmunzeln bringen dürfte. Für die Beamten des Bundeskriminalamts (BKA) handelt es sich dabei jedoch um eine ernstzunehmende Betrugsmasche.

„Masturbieren ist natürlich normal, aber wenn deine Familie und Freunde davon zeugen, ist es eine große Schande“, heißt es in der dubiosen Email, die das Opfer offenbar davon überzeugen soll, dass der eigene Rechner beim Ansehen von Online-Pornos gehackt wurde. Ein Trojaner, so behaupten es die Unbekannten, habe vollen Zugriff auf den Computer sowie auf Kamera, Lautsprecher und Mikrofon. Dadurch seien die Erpresser in der Lage, den User beim Ansehen der Pornofilme auszuspionieren.

Ein Lösegeld von 500 Euro wird gefordert, per Überweisung an eine Bitcoin-Adresse. Die Unbekannten drohen außerdem damit, das angeblich gesammelte Material nach Ablauf einer Frist von drei Tagen zu veröffentlichen.

Einen Screenshot der Email hat das BKA auf seinem Twitter-Account veröffentlicht. Die Empfehlung der Beamten ist simpel: „Zahlen sie nicht!“ Die Email sollte einfach gelöscht werden.

(mro)
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