Sicherheitslücke: Beate-Uhse-Daten bei Google

Sicherheitslücke : Beate-Uhse-Daten bei Google

Düsseldorf (RPO). Wer die Namen, Adressen und Telefonnummern von Beate-Uhse-Kunden erfahren möchte, der braucht nur bei Google zu suchen. Zwar hat der Sexkonzern die Sicherheitslücke in seinem Online-Shop geschlossen, die Nutzerdaten können im Internet laut Medienbericht aber noch immer abgerufen werden.

Einsehbar waren die persönlichen Daten der Kunden über eine Tabelle auf der Homepage lustkatalog.de, die zu Beate Uhse gehört. Der freie Journalist und Weblogger Daniel Große ist bei Recherchen auf diese auffällige Datei mit der Endung "csv" gestoßen, die mindestens von 2006 bis 2007 die E-Mail-Adressen von sich einloggenden Kunden gesammelt habe, schreibt "Welt Online".

Diese Liste ist mittlerweile nicht mehr abrufbar. Da Google sie allerdings indexierte, kann über die Suchmaschine immer noch gesehen werden, wer bei Beate Uhse einkaufte. Für gewiefte Internetuser sei es kein Problem, so auch an die Telefonnummern und Anschriften zu kommen.

Hunderte Betroffene könnten so identifiziert werden. Dies seien unter anderem Kunden aus Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, in Österreich, Großbritannien und Tschechien. Auch einige Personen, die öffentliche Ämter bekleiden, seien darunter, berichtet das Onlineportal.