Fitness-Armband: Das können die neuen Armbänder

Fit durch den Winter : Das können die neuen Fitness-Armbänder

Fitness-Tracker messen und protokollieren die Bewegungen des Nutzers. Für Gesundheitsbewusste können sie sehr hilfreich sein. Denn bereits die Adventszeit kann vielen Menschen auf die Hüfte schlagen.

Wenn im kommenden Jahr die Apple Watch auf den Markt kommt, wird dies auch den Markt der Fitness-Tracker nachhaltig verändern. Dies sind tragbare Geräte, welche die Bewegungen des Nutzers messen und zur persönlichen Auswertung aufzeichnen. Während die Smartwatch von Apple zahlreiche Gesundheitsdaten und Sportaktivitäten misst, müssen die Produzenten von Fitbit & Co. neue Nischen finden.

Für diesen Winter haben sie deswegen ihre Produkte ordentlich überarbeitet. Dabei zeigt sich: Die Wearables, also mit dem Internet verbindbare Geräte, die der Nutzer am Körper trägt, messen inzwischen so genau wie nie zuvor. In den USA sorgt sogar ein Fitnessarmband für Aufsehen, welches den Träger mit leichten Stromschlägen versorgt, wenn dieser seine selbstgesteckten Bewegungsziele an einem Tag nicht erreicht.

Stromschläge drohen den bewegungswilligen Nutzern hier in Deutschland noch nicht. Ein Blick auf die neuen Fitnessarmbänder lohnt trotzdem. Denn nicht erst mit den Neujahrsvorsätzen beginnen viele sportliche Herausforderungen. Auch die Adventszeit droht vielen Menschen auf die Hüfte zu schlagen.

Für Modebewusste: Jawbone Up 24. In der Welt der Selbstvermesser gilt das Jawbone-Armband schon immer als Lifestyleprodukt. Auch die neue Version "Up 24" ist konkurrenzlos schick. Neben Schlafdauer, Schritten, Strecke und Kalorienverbrauch lassen sich auch via zusätzlicher App die verbrauchten Nahrungsmittel grob protokollieren. Der Träger kann sich morgens während einer leichten Schlafphase mit einer sanften Vibration wecken lassen. Ein Manko des Vorgängers ist behoben: Die gemessenen Daten lassen sich inzwischen via Bluetooth drahtlos mit dem Smartphone synchronisieren. Der Nachteil ist der üppige Preis: 150 Euro.

Für Sportliche: Runtastic Orbit. Viele Läufer und Biker nutzen auf ihrem Smartphone die Apps von "Runtastic". Der Orbit ist das passende Armband für Nutzer der Runtastic-Welt. Das Armband ist auch unter Wasser nutzbar. Ein "Happy Tracker" zeigt den Aktivitätsstatus des jeweiligen Tages an. Der Nachteil: Nicht alle sportlichen Aktivitäten werden vom Orbit direkt automatisch erkannt. Hier müssen Nutzer manchmal nachträglich Informationen anpassen. Insgesamt gehört der Orbit zu den besseren Fitnessarmbändern und kostet rund 120 Euro.

Für Preisbewusste: iHealth Wireless Activity and Sleep Tracker. Dieses Gerät kostet nur 50 Euro, misst aber die Bewegungen und den Schlaf der Träger genauso gut wie die anderen Premium-Fitnessarmbänder. Abstriche gibt es in der Optik. Das runde Display ist im Durchmesser vier Zentimeter dick und wirkt klobig. Wer möchte, kann diesen Tracker aber auch als Clip am Gürtel tragen.

Für Ausdauersportler: Der Fitbit Charge HR. Fitbit bietet mittlerweile eine Handvoll Tracker an. Der neue Fitbit Charge ist das aktuelle Vorzeigeprodukt und kostet 120 Euro. Wem die Überwachung der eigenen Herzfrequenz sehr wichtig ist, der sollte sich aber noch etwas gedulden: Anfang des Jahres kommt Fitbit Charge HR mit entsprechender Funktionalität in den Handel. Der Preis: 140 Euro.

Für Kommunikatoren: Samsung Gear Fit. Dieses Fitnessarmband von Samsung funktioniert zwar nur in Zusammenspiel mit einem Smartphone, hat dafür eine Office-Integration. Das Fitnessarmband vibriert, wenn es neue Termine, E-Mails oder Nachrichten gibt. Allerdings wird nur der Betreff der Nachrichten angezeigt, für den ganzen Text muss der Träger zum Smartphone greifen. Zwar misst dieses Armband auch den Puls, allerdings nicht sehr genau. Der Preis liegt bei 120 Euro.

(RP)