Wie aus einem Fiebertraum Künstliche Intelligenz erstellt „Heidi“-Trailer – Ergebnis ist der reine Grusel

Düsseldorf · Eine KI hat einen Heidi-Trailer erstellt. Der Clip über die Kindheitsheldin geht aktuell auf Twitter viral und sorgt bei vielen Betrachtern laut eigener Aussage für Albträume. Einige Szenen sind tatsächlich recht gruselig geraten...

 Ein Screenshot aus dem KI-Heidi-Trailer, den Comedian Patrick „Karpi“ Karpiczenko auf Twitter veröffentlichte.

Ein Screenshot aus dem KI-Heidi-Trailer, den Comedian Patrick „Karpi“ Karpiczenko auf Twitter veröffentlichte.

Foto: twitter/Screenshot

„Heidi, deine Welt sind die Berge!“ Direkt hat man die zauberhaften Stimmen von Gitti und Erika im Kopf, die den Titelsong der berühmten Kinderserie schmettern. Der Ohrwurm ist für die nächsten Stunden garantiert – gern geschehen. Wer jetzt noch nicht genug hat, der hat vermutlich an dem inoffiziellen Heidi-Trailer, der gerade auf Twitter kursiert, seine wahre Freude.

Der Schweizer Comedian Patrick „Karpi“ Karpiczenko hatte die künstliche Intelligenz Gen-2 „darum gebeten“, einen neuen Trailer für den berühmten Kinderbuch- und -film-Klassiker zu entwickeln. Das Ergebnis postete Karpi anschließend auf Twitter und schrieb dazu: „Jetzt kann ich nie wieder schlafen.“

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Und tatsächlich gleicht der Trailer einem Fiebertraum. Heidi, Alm-Öhi und den anderen Protagonisten des Clips hängt ein debiles Dauergrinsen im Gesicht, teilweise schweben sie über die Schweizer Alpenwiesen. Auch die „Ballon-Kuh“, die wie die anderen Tiere in ihrer Erscheinung eher an Fantasiewesen als an tatsächliche Tiere erinnert, fliegt in schätzungsweise 1,5 Metern Höhe durch die Luft. Hinzu kommen Hunde mit Hüten oder Langhaarfrisur sowie ein Fackelzug, bei dem ein kleines Mädchen auf einmal einen messerartigen Gegenstand in der Hand hält – das Dauergrinsen ist derweil einem hasserfüllten Gesichtsausdruck gewichen.

In der letzten Szene des videografischen Spektakels sitzen Ballon-Kühe, frisch frisierte Hunde und sonstige Fabelwesen im Kino und schauen augenscheinlich gemeinsam einen Film. Untermalt wird das Ganze selbstverständlich von den lieblichen Tönen der altbekannten Titelmelodie: „Holadihi, holadihi, holadiho!“

Auf Twitter wurde das Video seit Montag, 10. Juli, bereits rund 16 Millionen Mal gesehen, knapp 21.000 Mal retweetet und über 2.100 Mal kommentiert.

(glaw)
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