Google baut Kommunikator aus Star Trek nach

Unendliche Weiten: Google baut "Kommunikator" aus Star Trek nach

In der "Star Trek"-Serie dauert es bis in die Mitte des 24. Jahrhunderts, bis die "Kommunikatoren" im "Star Trek"-Universum an den Uniformen von Kapitän Jean-Luc Picard und Co. prangen. Zu lange, findet Google.

Golden leuchtet das Symbol der Sternenflotte auf der Uniform. Jeder "Star Trek"-Fan weiß: Ein kleiner Druck auf die Oberfläche reicht und schon kann jedes Crewmitglied mit der gesamten Besatzung sprechen und den Schiffscomputer steuern. Zukunftsmusik? Von wegen. Der Suchmaschinenriese hat das "Funkgerät" aus "Star Trek" bereits nachgebaut. Das berichtet das "Time Magazine".

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Der Kommunikator wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Bedient wird er wie das Vorbild per Druck auf die Oberfläche. Der Nutzer stellt dann über das eingebaute Mikrofon eine Frage an die Suchmaschine. Die Antwort hört er über einen integrierten Lautsprecher oder ein angeschlossenes Headset.

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"Ich wollte immer so einen Pin", erzählt Amit Singhal, der bei Google für die Weiterentwicklung der Suchfunktion verantwortlich ist, dem "Time Magazin". "Du kannst einfach alles fragen und es funktioniert. Also dachten wir: Lasst uns einen Prototypen bauen und schauen, wie es sich anfühlt."

Doch über den Status des Prototypen ist der Pin bisher nicht hinausgekommen. Woran das liegt und ob die Arbeiten an dem "Kommunikator" eingestellt worden sind, verrät Singhal nicht. Aber noch hat Google für die Entwicklung ja rund 350 Jahre Zeit.

(RPO)