Spiele des Jahres „Baldur's Gate 3“ und „Alan Wake 2“ räumen bei den Game Awards ab

Düsseldorf · Das Rollenspiel Baldur’s Gate 3 hatte im Sommer die Computerspielelandschaft umgekrempelt. Belohnt wurde die Leistung der belgischen Entwickler jetzt mit satten fünf Auszeichnungen bei den Game-Awards 2023.

Ilkka Villi, Darsteller der Figur Alan Wake, tanzt auf der Bühne zum Musical „The Herald of Darkness“.

Ilkka Villi, Darsteller der Figur Alan Wake, tanzt auf der Bühne zum Musical „The Herald of Darkness“.

Foto: Youtube/thegameawards/Screenshot

Mit jeweils acht Nominierungen hatten Baldur’s Gate 3 und Alan Wake 2 bereits im Vorfeld der diesjährigen „The Game Awards“ den Ton angegeben. Am Ende der weltweit wichtigsten Preisverleihung für Computerspiele und deren Entwickler im Peacock Theater in San Francisco konnten die belgischen Entwickler von Larian (Baldur’s Gate 3) mit sechs Preisen nach Hause gehen. Darunter auch der begehrte Hauptpreis für das beste Spiel des Jahres.

„Das Team von Larian hat sechs Jahre lang seine Herzen und seine Seele für dieses Spiel gegeben, manchmal unter sehr schwierigen Umständen“, sagte Unternehmenschef Swen Vincke bei der Entgegennahme des Preises. „Dies war unser Corona-Spiel, wir haben auf dem Weg einige Leute verloren.“ Vincke war für seinen Auftritt in eine Rüstung – und damit in einen der Charaktere des Spiels – geschlüpft. Larian nutzte die Gelegenheit am Abend, um die langersehnte Veröffentlichung des Spiels auf den Xbox-Konsolen zu verkünden.

Dahinter, mit drei Preisen, unter anderem für die beste Erzählung, reihten sich die finnischen Entwickler von Remedy (Alan Wake 2) ein. Deren Kreativchef, Sam Lake, war sichtlich gerührt und betonte mehrfach, wie wichtig das Team für solch einen Erfolg sei.

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Wie Alan Wake 2 das Dunkel in Szene setzt

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Foto: Alan Wake 2/Remedy Entertainment/Screenshot

Ein großes Highlight des Abends war der Auftritt der „Alan Wake 2“-Schauspieler, die live auf der Bühne, zusammen mit der finnischen Metal-Band „Old Gods of Asgard“ das Musical aus dem Videospiel aufführten. Wer das Spiel bereits durchgespielt hat, darf sich, auch dies eine Ankündigung am gestrigen Abend, ab Montag, 11. Dezember, auf den neuen „New Game Plus“-Modus freuen, der mit einem alternativen Ende und vielen neuen, geheimnisvollen Hinweisen zur Story daherkommen soll.

Diese Preise wurden am gestrigen Abend noch verliehen:

  • Game of The Year: Baldur's Gate 3
  • Best Role Playing: Baldur's Gate 3
  • Best Multiplayer: Baldur's Gate 3
  • Best Community Support: Baldur's Gate 3
  • Best Performance: Neil Newbon als Asterion in Baldur's Gate 3
  • Player's Voice: Baldur's Gate 3
  • Best Game Direction: Alan Wake 2
  • Best Narrative: Alan Wake 2
  • Best Art Direction: Alan Wake 2
  • Best Score and Music: Final Fantasy 16
  • Best Audio Design: Hi-Fi Rush
  • Best Indie: Sea of Stars
  • Best Debut Indie: Cocoon
  • Best Action Game: Armored Core 6: Fires of Rubicon
  • Best Action / Adventure: The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom
  • Best Fighting: Street Fighter 6
  • Best Family: Super Mario Bros. Wonder
  • Best Sim / Strategy: Pikmin 4
  • Best Sports / Racing: Forza Motorsport
  • Best Adaption: The Last of Us
  • Best Ongoing Game: Cyberpunk 2077
  • Most Anticipated Game: Final Fantasy 7 Rebirth
  • Best Mobile Game: Honkai: Star Rail
  • Best VR/AR Game: Resident Evil Village VR Mode
  • Best Innovation in Accessibility: Forza Motorsport
  • Games for Impact: Tchia
  • Best Esports Game: Valorant
  • Best Esports Team: JD Gaming
  • Best Esports Athlete: Faker
  • Best Esports Coach: Potter
  • Best Esports Event: League of Legends World Championship 2023
  • Content Creator of the Year: Ironmouse

An der Zeremonie in Los Angeles nahmen unter anderem die Hollywood-Stars Matthew McConaughey und Timothee Chalamet teil. McConaughey bewarb unter anderem seine Mitarbeit am neuen Spiel „Exodus“ mit einem Augenzwinkern, denn auch darin werde es, wie im Film Interstellar, um die Effekte großer Zeitunterschiede gehen.

(mit AFP)
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