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Offenes System, kein optisches Laufwerk: Ouya: Deutschlandstart der Android-Konsole im November

Offenes System, kein optisches Laufwerk : Ouya: Deutschlandstart der Android-Konsole im November

Knapp fünf Monate nach dem US-Release erscheint die Android-Spielekonsole Ouya nun auch offiziell in Deutschland. 120 Euro soll die Ouya zum Start am 15. November kosten.

Deutsche Spiele-Fans müssen die neue Android-Konsole Oyua bald nicht mehr aus den USA importieren. Am 15. November startet die Mikro-Konsole offiziell auch hierzulande, vertrieben wird sie von der Hamburger Flashpoint AG. Der Launch-Preis von rund 120 Euro weicht dabei nur unwesentlich von den 99 Dollar plus Mehrwertsteuer und Versandkosten ab, die der legale Import bis dato kostet. Laut Amazon, wo die Ouya bereits vorbestellt werden kann, sind neben der Konsole und dem Xbox-artigen Controller ein HDMI-Kabel, zwei Batterien und ein Netzteil im Lieferumfang enthalten.

Ursprünglich war die Ouya ein Kickstarter-Projekt der amerikanischen Unternehmerin Julie Uhrman. Im Gegensatz zu traditionellen Konsolen wie PlayStation 3 oder Xbox 360 ist die Ouya ein offenes System, für das theoretisch jeder Nutzer eigene Spiele entwickeln kann. Die Konsole verfügt über kein optisches Laufwerk, alle Spiele werden über den Android-Store heruntergeladen, zudem kann die Ouya ältere Nintendo-Konsolen und die erste PlayStation emulieren.

Neben kleineren Software-Häusern unterstützen auch bekanntere Spiele-Unternehmen wie Square Enix, Sega oder Telltale Games die Mikro-Konsole. Zudem halten sich hartnäckig Gerüchte über Ouya-Spiele von Electronic Arts oder Rockstar Games, die beliebte PC- und Konsoelen-Spiele wie GTA 5 und Battlefield 4 veröffentlicht haben.

Die Beliebtheit der Ouya in den USA hält sich bislang noch in Grenzen, die Verkaufszahlen seien laut Branchenkennern mittelmäßig. Mit mehr Spielen könnte sich das jedoch bald ändern: Kürzlich überstieg die Zahl an registrierten Ouya-Entwicklern 25.000.

(felt)