Videospiel im Test: „Need for Speed Heat“ - Blaulicht bitte nur im Rückspiegel

Videospiel im Test : „Need for Speed Heat“ - Blaulicht bitte nur im Rückspiegel

Vollgas und los! Im jüngsten Teil der „Need for Speed“-Reihe gibt es wieder ordentliches Spielhallen-Renngefühl und Rennen gegen böse Cops.

„Need for Speed Heat“ überfordert Spieler nicht mit all zu großen Neuerungen. Der jüngste Teil der Rennspiel-Serie setzt auf die Stärken des bekannten Vollgas-Spektakels.

In Palm City, einer fiktiven Ausgabe der US-Stadt Miami, geht es um das alte Drama: Straßenrennfahrer gegen böse Polizisten, die Straßenrennfahrer im Visier haben. Spieler finden sich in einer offenen Welt wieder, in der sie ihre einzelnen Missionen beginnen.

Tagsüber gibt es Rennherausforderungen für die Bargeld winkt. Nachts finden die illegalen Straßenrennen statt - und damit zwangsläufig auch Verfolgungsjagden mit den Ordnungshütern.

Polizei im Rückspiegel. Im Storymodus müssen sich Spieler vor den Ordnungshütern in Acht nehmen. Foto: dpa-tmn/EA

Neben dem Gefühl für das richtige Maß an Druck aufs Gaspedal müssen Spieler auch ein Gespür für das richtige Tuning ihrer Wagen haben. Und über Erfolge im Rennen wächst das Prestige, und damit die Stellung innerhalb der Straßenrennszene. Autos und Spielerfiguren lassen sich nahezu unbegrenzt individualisieren.

Auto-Tuning ohne Ende

Freunde superrealistischer Rennspiele finden in „Need for Speed Heat“ eher keine Erfüllung. Dazu ist die Fahrphysik zu freundlich.

Wer seine Autos gerne bis zum Anschlag aufmotzt und sich am Ausrüsten seiner Spielfigur mit den schönsten Schuhen und Sonnenbrillen begeistern kann, kann zugreifen.

„Need for Speed Heat“ kommt ohne Lootboxen und andere Mikrotransaktionen aus. Das Spiel gibt es für Playstation 4, Xbox One und PC. Die Konsolenvarianten kosten je rund 70 Euro, für die PC-Version werden rund 60 Euro fällig. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.

(csr/dpa)