"Mortal Kombat 11": Zweikämpfe jenseits mancher Grenzen

Game-Kritik : „Mortal Kombat 11“ - Zweikämpfe jenseits mancher Grenzen

Ring frei zum Kampf bis zum bitteren Ende. „Mortal Kombat 11“ ist da und fordert Freunde von Prügelspielen auch optisch ziemlich heraus.

Bei „Mortal Kombat“ ist der Name seit jeher Programm. Auch der 11. Teil schickt Kämpfer in ihre tödlichen Zweikämpfe. Das Kampfspiel mit langer Tradition ist keine Empfehlung für junge Spieler oder solche mit schwachen Nerven.

Wegen der offen dargestellten Gewalt, die mitunter deutlich Grenzen überschreitet, gibt es regelmäßig Diskussionen rund um die Titel dieser Reihe. Überraschenderweise wird „Mortal Kombat 11“ nun mit Freigabe ab 18 Jahren verkauft - ungeschnitten.

In opulenter Grafik werden in den Kämpfen alle - auch blutigen - Details zelebriert. Selbstverständlich wird um die Kämpfe, die eindeutig im Mittelpunkt stehen, auch eine Story gestrickt. Diese ist aber im Vergleich zum Beispiel zu den vielen spielbaren Charakteren deutlich weniger bedeutsam. Was bleibt: Eine Herausforderung für die Finger am Controller.

In „Mortal Kombat 11“ kommen sehr viele Figuren aus den früheren Titeln zum Einsatz. Die Besonderheit dieser Auflage: Die spielbaren Charaktere lassen sich stark individualisieren, so dass das Alter Ego der Spieler deren Vorlieben und Stärken optimal widerspiegelt. Neben der weiterentwickelten Grafik ist dies wohl die wichtigste Neuerung im Vergleich zu den früheren Spielversionen.

„Mortal Kombat 11“ für Xbox One, Playstation 4 und Nintendo Switch kostet jeweils rund 70 Euro.

(csr/dpa)
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