Geschenk-Tipps: Mit diesen Computerspielen liegt man richtig

Party-Spaß, Strategie und Action: Spiele-Tipps fürs Fest

Nikolaus, Weihnachten und Silvester rücken immer näher. Wir haben darum ein paar Spiele zusammengestellt, die man in diesen Tagen verschenken kann. Oder die bei einer Party für jede Menge Spaß sorgen.

Das Computerspiel-Universum ist groß, steckt voller Überraschungen und bietet für jeden etwas. Wir haben ein paar Empfehlungen herausgepickt, die man bedenkenlos verschenken kann und die über viele Stunde jede Menge Unterhaltung versprechen.

Für Nintendo-Fans: “Super Smash Bros. Ultimate”

Die Nintendo Switch ist und bleibt in aller Munde: Der Hybrid aus Handheld und stationärer TV-Konsole kann bereits jetzt auf einen eindrucksvollen Software-Katalog zugreifen. Anfang Dezember erscheint ein weiteres Highlight: “Super Smash Bros. Ultimate” dürfte eines der umfangreichsten Videospiele des Jahres und in der Geschichte von Nintendo werden. Mit an Bord des bunten und familienfreundlichen Party-Prügelspiels ist so ziemlich jeder Nintendo-Held, den man sich nur vorstellen kann. Und nein, wir reden hier nicht nur von Mario, Zelda und Donkey Kong: Auch unzählige Exoten lassen sich in die über 100 Arenen führen, darunter etwa der „Donkey Kong Country“-Scherge “King K. Rool”, Metroid-Bösewicht Ridley und selbst Nintendo-fremde Figuren wie Pac-Man und Bayonetta. Insgesamt kommt der Titel so bereits zum Start auf 74 Kämpfer. Nicht minder beeindruckend ist der Soundtrack, der akustisch in jedes Nintendo-Spiel der letzten 30 Jahre befördert: Die Auswahl an 800 Musikstücken ist museumsreif. Super Smash Bros. Ultimate erscheint am 7. Dezember exklusiv für die Nintendo Switch. Kostenpunkt: 69 Euro.

Für Party-Gänger: „Just Dance“

Konsole an, die Musik läuft und animierte Tänzer machen vor, was der Spieler oder die Spielerin zu tun hat. Punkte gibt es dafür, wie perfekt der reale Tänzer die virtuelle Bewegungen nachvollzieht. Das ist das Prinzip von „Just Dance“ von Ubisoft, das 2019 zehn Jahre alt wird und längst zu mehr als nur einem Party-Spaß geworden ist. Es gibt nationale und internationale Meisterschaften, es gibt Trainingsgruppen und eine große weltweite Fangemeinde. Wer es nicht ganz so ernst nimmt, kann jede Menge witzige Momente in der Familie oder mit Freunden erleben – die bei Hits von Sia, Ed Sheeran oder Klassikern von Cher so gut aussehen möchten wie möglich, während sie sich fast die Arme verknoten. Am Ende steht der Spaß im Vordergrund. Und wer keine Kamera für seine Konsole hat, kann auch das Smartphone als Controller über eine App zweckentfremden. Just Dance ist für PS4, Xbox One, Nintendo Switch für ca. 55 Euro erhältlich (Nintendo Wii U 45 Euro, Nintendo Wii 37 Euro).

Für Meistertrainer: „Pokémon: Let’s Go, Pikachu!“

Es ist das Spiel, auf das eine ganze Generation gewartet hat. Endlich gibt es einen Pokémon-Ableger in Top-Grafik, der es erlaubt, durch eine offene Spielwelt zu laufen. Die Rede ist von “Pokémon: Let’s Go, Pikachu!” oder wahlweise “Pokémon: Let’s Go, Evoli!”. Es handelt sich um ein Remake der kultigen blauen und roten Edition, die um die Jahrtausendwende auf jedem Handheld rauf- und runterspielt wurden. Das Ziel? Pokémon-Meister werden. Dafür müssen die niedlichen Taschenmonster in freier Wildbahn gefangen und anschließend im Duell gegen andere Pokémon-Trainer eingesetzt werden. Pikachu ist dabei die bekannteste Figur der Reihe, Evoli gilt als Fanliebling. Und je nach Edition geht eine der Figuren als fester Begleiter mit auf Reisen. Nintendo mixt bewusst alten Pokémon-Flair mit Inhalten aus Pokémon Go. So werden die niedlichen Taschenmonster in freier Wildbahn jetzt im Stile des Smartphone-Hits gefangen. Darüber hinaus sind viele weitere Elemente gekürzt und vereinfacht worden, damit auch Neulinge schnell in die poppige Welt von Pokémon eintauchen können. Nostalgikern mit Berührungspunkten zum Anime legen wir die Pikachu-Edition ans Herz. Der Titel erscheint exklusiv für die Nintendo Switch und ist im Nintendo eShop für 59,99 Euro zu haben.

Für Retro-Liebhaber: “The Messenger”

Wer Ende der 80er, Anfang der 90er mit dem Nintendo Entertainment System aufgewachsen ist, wird bereits beim Betrachten der ersten Bilder zu “The Messenger” feuchte Augen bekommen: Entwickelt vom Sabotage Studio verneigt sich das pixelige Action-Spiel in jedem Bit und Byte vor großen Klassikern der Spielegeschichte. Die Auswahl ähnlich gelagerter Spiele ist so groß wie nie – und dennoch sticht „The Messenger“ aus dem Einheitsbrei als strahlendes Juwel heraus. Nachdem ein Dorf von Ninjas vom fiesen Dämonenkönig niedergebrannt wurde, erhaltet ihr als einer der letzten Überlebenden von einem mysteriösen Helden eine Schriftrolle in die Hand gedrückt, welche ihr bis auf die Spitze des höchsten Berges in der Nähe bringen müsst. Der Weg dorthin ist nicht nur von kniffligen Sprung-Passagen und fiesen Feinden gesäumt, sondern auch von einigen echten Überraschungen: Denn mit dem Überbringen der Nachricht ist das Spiel noch lange nicht zu Ende, sondern erfährt eine überraschende Wendung. Toll geschriebene Dialoge mit viel Witz, eine jederzeit auf den Punkt genaue Steuerung, ein grandioser Soundtrack und eine Spielzeit von über zehn Stunden lassen „The Messenger“ nicht so schnell langweilig werden. Erhältlich ist der Titel per Download für PC (via Steam), als auch für die Nintendo Switch. Kostenpunkt: rund 20 Euro.

Für Feier-Freunde: „Sports Party“

Der Winter ist die Zeit, um träge auf dem Sofa zu liegen? Das stimmt nicht ganz: „Sports Party“ von Ubisoft für die Nintendo Switch zwingt zur Bewegung im Wohnzimmer. Ob beim Basketball, Beach-Tennis, Golf oder ob mit dem Jetski, dem Skateboard oder der Frisbee-Scheibe: In einer sonnigen, virtuellen Strandkulisse treten bis zu vier menschliche Spieler an, die ihr digitales Alter Ego nach Belieben einkleiden oder gestalten können. Mit dem handlichen Joy-con-Controller der Switch tritt man in den sportlichen Wettbewerben an. Das kann bisweilen etwas schweißtreibend sein, vor allem aber macht es jede Menge Spaß – erst recht mit mehreren Mitspielern. Man kann so auch mit der Konsole sportlich sein und das Wohnzimmer für einen kleinen Strandtrip nutzen: Nintendo Switch für ca. 35 Euro.

Für Bleifüße: “Forza Horizon 4”

Der vierte Teil der Forza-Horizon-Rennspiel-Serie erobert das virtuelle England, hat über 450 verschiedene Wagen im Gepäck und setzt audiovisuell neue Höhepunkte: Insbesondere auf der Xbox One X läuft das spektakuläre Geschehen butterweich mit 60 Frames pro Sekunde über den Bildschirm.

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Dabei lässt sich Forza Horizon 4 paradoxerweise auch ganz hervorragend “langsam” genießen: Wer eine Pause von den unzähligen Herausforderungen benötigt, welche auf der riesigen Karte an jeder Straßenecke auf willige Bleifüße warten, der kann die Wälder, Hügel, Strände und Städte auch bedächtig erkunden – und sich mit jeder verstrichenen Sekunde mehr und mehr in die Szenerie verlieben. Forza Horizon 4 kommt mit einem einzigartigen Feature für solche Rennspiele daher: Der Wechsel der Jahreszeiten gestaltet die Welt im wöchentlichen Rhythmus neu. So locken im Herbst rote Herbst Wälder und tiefe Matschpisten, während die Autos auf den verschneiten Straßen im Winter deutlich weniger Grip haben. Dafür werden im Winter einige spezielle Gebiete der Welt befahrbar: Wie wäre es mit einer Tour über einen zugefrorenen See? Forza Horizon 4 sichert sich verdient den Titel als das Rennspiel des Jahres 2018. Erhältlich ist der Titel für Xbox One und über den Microsoft Store auf PC. Kostenpunkt: 69 Euro.

Für Klötzchenfreunde: “Lego DC Super-Villains“

Lego gehört nicht nur zu den bekanntesten Spielzeugmarken überhaupt, sondern ist auch immer am Zahn der Zeit. Kein Wunder, dass sich das famose Klötzchenunternehmen aus Skandinavien in Zusammenarbeit mit Entwicklerstudio Traveller’s Tales auch in Videospielen austobt. Das neueste Werk heißt “Lego DC Super-Villains” und lässt Spieler ausnahmsweise mal in die Rolle der Schurken aus der DC-Comicwelt schlüpfen. Doch nicht etwa, um Unheil zu stiften, sondern um noch fieseren Bösewichten aus einem Paralleluniversum das Handwerk zu legen. Mit den gelbköpfigen Abbildern von Joker, Harley Quinn oder Lex Luthor stürzt ihr euch ins familienfreundliche Getümmel und befreit bekannte Orte wie Gotham oder Smallville von bösen Machenschaften. Seine volle Stärke entfaltet das Action-Adventure, wenn man zu zweit spielt und die rund zehnstündige Story mit Freunden erlebt. Mit seinem fantastischen Humor, gelungenen Rätseln und spaßigen Minispielen ist “Lego DC Super-Villains” auch, aber nicht nur für junge Spieler geeignet. Erhältlich ist der Titel für Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch (jeweils 59,99 Euro) sowie Steam (39,99 Euro).

Für Gesellschaftsspieler: „Super Mario Party“

Mit “Super Mario Party” hat Nintendo sein digitales Gesellschaftsspiel nun auch erstmals für die Switch herausgebracht. Mit dem nunmehr elften Teil feiert die Serie in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Im Kern bleibt sich das Spielprinzip treu. Immer noch gilt es im Duell zwischen vier Spielern auf Sternenjagd zu gehen, um am Ende König der Minispiele zu werden. Mehr als 80 Stück sind in der diesjährigen Ausgabe spielbar und verlangen einmal mehr Geschicklichkeit, Ausdauer und Frusttoleranz ab. Mit einer Auswahl aus 16 Charakteren des Super-Mario-Franchises, vier unterschiedlichen Spielbrettern sowie erstmals integriertem Onlinemodus bietet Nintendos jüngster Partyspaß genügend Abwechslung für die ganze Familie. Perfekt geeignet um sich gemeinsam an einem muckeligen Wintersonnabend vor den Fernseher zu setzen. Den Titel gibt es exklusiv für die Nintendo Switch und kann in Nintendos hauseigenem eShop für 59,99 Euro erworben werden.

Für Strategen und Historien-Fans: „Crusader Kings II“

Crusader Kings II erschien zwar vor mehr als sechs Jahren für PC und Mac. Aber die Fangemeinde ist seitdem stetig gewachsen: Erst im Oktober hat der schwedische Entwickler Paradox mit „Holy Fury“ eine neue, große Erweiterung des Spiels veröffentlicht. Was ist das Besondere daran? Die Grafik ist es nicht. Das Spiel sieht zwar recht hübsch aus, am Ende aber wirkt es dann doch funktional: Man bewegt sich vor allem auf einer Karte Europas und wählt einen Startzeitpunkt (Frühes Mittelalter, Wikinger-Ära, Hochmittelalter) sowie eine Wunsch-Region. Dann versucht man über Jahrhunderte hinweg, die Macht der eigenen Familie und der Dynastie zu erhalten – und auszubauen. Viele historische (Pest) und zufällige Events (Erdbeben), Nomadenstämme, die Religionen (Christentum, Islam, nordische Götter) legen einem vielleicht Steine in den Weg. Sie können aber auch ein Vorteil sein, wenn man Diplomatie, Intrigen, Verschwörungen, Kriege und Bündnisse richtig nutzt. Das Spiel ist überaus komplex. Wirtschaft, Militär, Spionagenetze und Religionsführer spielen alle eine wichtige Rolle. Ebenso die Meinung der Vasallen und anderer Könige sowie die Charaktereigenschaften der Figuren, die sich mit der Zeit entwickeln. Nein, es ist nicht leicht, die Macht der gewählten Familie zu erhalten. Dafür aber fesselt das Spiel ungemein. Wer „Game of Thrones“ und Historien-Serien oder -Bücher mag, kann bald nicht mehr die Finger davon lassen – und leidet oder jubelt mit den Nachfahren des ersten Familienoberhaupts. Das Spiel gibt es für PC, Mac über die Plattform Steam und kostet 9,99 Euro. Empfehlenswert sind aber auch die diversen Erweiterungen. Im Komplettpaket kostet das Spiel derzeit ca. 125 Euro.

Für Tüftler: „Starlink: Battle für Atlas“

Wie kombiniert man reale und virtuelle Welt? Der französische Entwickler Ubisoft scheint einen Weg gefunden zu haben – mit „Starlink: Battle for Atlas“. In dem Action-Abenteuer erlebt man die Geschichte auf sieben Planeten des fernen Sonnensystems Atlas, indem man mit verschiedenen Raumschiffen viele, viele virtuelle Gefechte austrägt. Die Schiffe aber bastelt man in der realen Welt am Controller zusammen und erlebt so mit individuellen Gleitern samt verschiedenen Wunsch-Piloten Abenteuer in fernen Welten. Mit der Zeit hat jeder Spieler so eine ganze Flotte zusammen, mit denen er die verschiedenen Herausforderungen meistern kann. Welche Kombinationen in welcher Situation besonders schlagfertig ist, muss dabei jeder Spieler selbst herausfinden. Und das macht den besonderen Reiz des Spiels aus. Auch wenn es mit den Erweiterungen am Ende etwas mehr kostet. Starlink gibt es für PS4, Xbox One und Nintendo Switch. Das Starterpack kostet rund 7 0 Euro (Raumschiff-Erweiterungen jeweils ca. 30 Euro, Piloten jeweils ca. 8 Euro, Waffen-Erweiterungen jeweils ca. 12 Euro).

Für Hightech-Fans: “Astro Bot Rescue Mission”

Die Virtual-Reality-Brille ist tot, es lebe die Virtual-Reality-Brille: In Sachen öffentlicher Wahrnehmung haben sich die VR-Brillen 2018 merklich zurückgezogen, dennoch erscheinen weiterhin neue Spiele – so zum Beispiel “Astro Bot Rescue Mission” für Sonys PlayStation-VR-System (ca. 40 Euro). Was auf den ersten Blick wie ein schnödes 3D-Geschicklichkeits-Spiel mit VR-Faktor wirkt, entpuppt sich schnell als kreatives Meisterwerk mit extrem viel Charme. Ja, Astro Bot muss den Vergleich mit Super Mario wirklich nicht scheuen! Exklusiv für die Playstation-VR entwickelt vom Sony Interactive Entertainment Japan Studio, überraschte der knuffige Roboter auch die Fachpresse – und schoss binnen weniger Tage auf den Thron des VR-Spiels des Jahres. Wer noch immer mit dem Kauf einer PlayStation VR Brille hadert, findet mit “Astro Bot Rescue Mission” einen weiteren, triftigen Grund zuzuschlagen. Und für alle neuen VR-Spieler noch ein weiterer Tipp: “The Tetris Effect” lässt euch den Knobel-Klassiker im audiovisuellen VR-Rausch spielen.

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