Köln: Besucherrekord bei der Gamescom

Positive Bilanz für Spiele-Messe : Jubiläums-Gamescom endet mit Besucher- und Ausstellerrekord

Die weltgrößte Video- und Computerspielmesse Gamescom hat im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens einen Besucherrekord erzielt. Die Aussteller kamen aus 56 Ländern nach Köln.

Die Veranstalter zählten an den fünf Messetagen insgesamt rund 370.000 Besucher aus 114 Ländern, wie die Koelnmesse am Samstag zum Abschluss des Szenetreffens der Games-Branche mitteilte. Das waren 15.000 mehr als im Vorjahr.

Bei den Fachbesuchern legte die Messe für interaktive Unterhaltung um drei Prozent auf 31.200 zu. Einen Höchstwert gab es zudem bei der Zahl der Aussteller, die aus 56 Ländern (Vorjahr: 54) kamen: Sie stieg im Jahresvergleich um knapp 13 Prozent auf 1.037 Aussteller.

Der Verband der deutschen Games-Branche als Träger der Messe wertete die Zahlen als Beleg für die große Relevanz und Attraktivität der Gamescom, die mit ihrer Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern internationale Strahlkraft habe. Verbesserungsbedarf räumte die Koelnmesse bei der „Aufenthaltsqualität“ der Besucher ein: An den Publikumstagen habe es in manchen Bereichen eine „verstärkte Besucherkonzentration“ gegeben. Für die Gamescom 2019, die vom 20. bis 24. August stattfinden soll, werde an einer Optimierung gearbeitet.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte NRW bei der Gamescom-Eröffnung am Dienstag als „Mutterland der deutschen Gamesentwicklung“ bezeichnet. Eine Besonderheit zum zehnten Jubiläum der Messe war die Illumination des Kölner Rheinufers mit rund 7.000 Leuchtstoffröhren. Zum Abschluss wurden am Samstag 13 Preise des gamescom awards verliehen. Einige Preise waren bereits am Dienstag vergeben worden.

(hsr/epd)
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