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EA auf der Gamescom: "Fifa 14" und "Die Sims 4": "Dragon Age" und "Dungeon Keeper" werden mobil

EA auf der Gamescom: "Fifa 14" und "Die Sims 4" : "Dragon Age" und "Dungeon Keeper" werden mobil

Electronic Arts (EA) bringt mehrere neue Spiele für Smartphones und Tablets auf den Markt. Dazu zählen "Heroes of Dragon Age", ein rundenbasiertes Taktikspiel im Universum des Bioware-Rollenspiels "Dragon Age", "Dungeon Keeper" und eine Mobilversion von "Fifa 14". Außerdem wurde auf der Gamescom erstmals "Die Sims 4" gezeigt.

Anders als bei den Vorgängern für PC und Konsolen soll "Heroes of Dragon Age" keine epische Geschichte mit unzähligen Charakteren erzählen.

Stattdessen kommandiert der Spieler eine kleine Truppe von Helden, die er in taktische Gefechte gegen die bösen Darkspawn und andere Monster schickt. Das Free-to-Play-Spiel soll noch diesen Herbst für iOS und Android veröffentlicht werden.

Auf der Seite des Bösen steht der Spieler dagegen in der iOS-Version von "Dungeon Keeper": In der Umsetzung des PC-Klassikers für iPhone und iPad wird er zum Herrscher gegen ein unterirdisches Verlies, das er mit Ungeheuern und geschickt aufgebauten Fallen gegen mutige Helden verteidigen muss.

Außerdem zeigt EA auf der Gamescom auch die Mobilversion von "Fifa 14" mit neuer Steuerung. Statt die Fußballer mit einem virtuellen Joystick über den Platz zu scheuchen, kann der Spieler Stürmern und Verteidigern nun einfach mit Tipp- und Ziehbewegungen mitteilen, wohin sie laufen sollen.

Wer mag, kann aber auch weiter mit der Steuerung der Vorgänger spielen. Außerdem wird "Fifa 14" für mobile Plattformen erstmals als Free-to-Play-Spiel erscheinen. Wie das genau funktionieren soll, ist aber noch unklar.

"Die Sims 4": Mehr Gefühle wagen

Außerdem hat EA in Köln "Die Sims 4" zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die Neuauflage der Serie wurde die Technologie hinter den simulierten Menschen, kurz Sims, komplett überarbeitet.

Sie sollen nun deutlich realistischer Emotionen zeigen. "Wenn ein Sim von seinem Ehepartner betrogen wird, wird er richtig wütend", nannte "Sims"-Entwickler Ryan Vaughan bei der Präsentation auf der Videospielmesse (Publikumstage 22. bis 25.

August) ein Beispiel. "Das kann der Spieler an seinem Gesicht und seiner Körpersprache sehen, eventuell fängt er deswegen sogar Streit mit anderen Sims an."

Zudem können die Computerfiguren nun auch in größeren Gruppen und nicht mehr nur zu zweit miteinander sprechen sowie mehrere Dinge gleichzeitig tun. Darüber hinaus haben Electronic Arts und Entwickler Maxis die Technologie zum Verändern von Sims und Wohnungen überarbeitet: Die Bedienung soll nun deutlich intuitiver sein.

"Die Sims 4" soll vor allem ein Solospielertitel werden, der ausdrücklich auch offline funktioniert. Spieler können ihre Sims zwar übers Internet mit Freunden teilen, alle Online-Komponenten sind im Gegensatz zum letzten Serienteil "SimCity" aber optional. "Spieler nutzen unser Spiel ganz unterschiedlich", sagte Vaughan.

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"Manche sind eher Regisseure in ihrer eigenen Fernsehserie, andere wollen eine realistische Simulation. Wir wollten Platz für beides geben." "Die Sims 4" erscheint 2014 für PC und Mac, eine Konsolenversion ist bisher nicht angekündigt.

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(dpa)