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Die RP trauert um Philip von der Bank

In eigener Sache : Die RP trauert um Philip von der Bank

Völlig überraschend ist am vergangenen Wochenende unser Kollege Philip von der Bank im Alter von nur 25 Jahren verstorben. Er hinterlässt eine große Lücke. Wir trauern um ihn. Ein Nachruf.

Dass man es nicht jedem recht machen könne, gehört zu den Phrasen, die so gängig sind, dass sie niemand mehr hinterfragt. Wie falsch diese Aussage ist, hat uns Philip von der Bank Tag für Tag gezeigt. Philip hatte die Gabe, sich nicht verbiegen zu müssen, um überall gemocht zu werden. Und dabei war er nicht einfach nur ein lieber Mensch. Er stellte das Gleichgewicht in Gruppen her, die noch gar nicht bemerkt hatten, dass sie eines benötigen.

Philip von der Bank ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Foto: RP

Philip von der Bank war ein mustergültiger Kollege. Er fand bereits sehr früh den Weg zur Rheinische Post Mediengruppe. Im Jahr 2013 begann er im Team von FuPa Niederrhein, dem Amateurfußball-Portal der Mediengruppe, seine Laufbahn als freier Mitarbeiter. Später schrieb er zusätzlich für den lokalen Sport der Rheinischen Post am Niederrhein. Dann schließlich wechselte "Vondi" ins Portalmanagement von RP Digital. Sein Textverständnis, die schnelle Auffassungsgabe und sein ausgeprägtes logisches Denkvermögen machten ihn zum perfekten Kandidaten für eine Trainee-Stelle im Team Suchmaschinenoptimierung. Philips Zielstrebigkeit ließ ihm keine Ruhe. Er wollte einen Abschluss vorweisen können. Und RP Digital wollte eines seiner größten Talente nicht verlieren. So wurde die Stelle eigens für ihn geschaffen.

Philip war ein wissbegieriger und unheimlich beliebter Kollege. Dank seiner Art wurde er überall herzlich aufgenommen. Es dauerte nur Minuten und er war integriert. Denn Philip war wohl nicht zuletzt durch seine fußballerischen Aktivitäten als Spieler und Jugend-Trainer ein echter Teamplayer. Er brauchte weder Kapitänsbinde noch laute Stimme, um gehört zu werden. Philip überzeugte mit Argumenten und harter Arbeit. Gab es am freien Wochenende etwas zu tun, war er da. „Ist doch selbstverständlich“, quittierte er kurz seine Sonderschicht. Explizites Lob war ihm unangenehm. Verglichen mit seiner Lieblingssportart war er vielleicht der eher unaufgeregte, souveräne Mittelfeldakteur, der spektakuläre Offensivaktionen gern vorbereitete, dann aber den anderen die Bühne überließ.

Wie wichtig solche Spieler sind, bemerken Zuschauer oft erst dann, wenn sie fehlen. Dem Team war es dagegen schon in der Sekunde dieser schrecklichen Nachricht klar. Unser lieber Kollege starb viel zu früh im Alter von 25 Jahren. Und er hinterlässt eine große Lücke - als Kollege und Freund. Trotz seiner Jugend hatte Philip bereits eine Gabe, der viele andere selbst im Alter noch nacheifern. Er konnte ohne Anstrengung eben doch mit jedem Menschen bestens zurechtkommen. Und es sollte unser aller Anspruch sein, ein bisschen so zu werden, wie Philip von Natur aus war.