Android-Nutzer müssen draufzahlen Kostenpflichtige Whatsapp-Funktion startet im Dezember

Düssseldorf · Seit 2016 ist der Messenger-Dienst Whatsapp kostenlos. Doch für einige Funktionen kündigte das Unternehmen ab Dezember 2023 zusätzliche Kosten an. Wie teuer die Neuerung wird und welche Nutzer betroffen sind.

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Foto: Pexels / Nerosable

Auf Nutzer des beliebten Messenger-Dienstes Whatsapp könnten ab Dezember zusätzliche Kosten zukommen. Bisher war die Nutzung der App kostenlos. Die Jahresgebühren, die noch beim Start von Whatsapp 2009 anfielen, schaffte der Konzern 2016 ab. Doch damit soll im Dezember dieses Jahres wieder Schluss sein. Auf seiner Hilfeseite kündigte das Unternehmen, das seit 2014 zur Meta-Gruppe gehört, zusätzliche Gebühren für Nutzer eines Android-Smartphones an.

Zukünftig sollen gespeicherte Chats auf das Speicherkontingent bei Google Drive angerechnet werden. Wer seine Unterhaltungen sichern möchte, sollte also sparsam mit dem Speichervolumen umgehen. Denn sobald es aufgebraucht ist, müssen Nutzer entweder Daten löschen oder draufzahlen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind bei Google nur die ersten 15 Gigabyte kostenlos. Reichen die nicht aus, können für 1,99 Euro im Monat weitere 100 Gigabyte freigeschaltet werden. Wer direkt ein Jahresabo abschließt, zahlt etwas weniger.

Whatsapp hat angekündigt, dass die Neuerung zuerst für Beta-Tester eingeführt wird und im Dezember an den Start geht. Betroffene sollen 30 Tage vor der Änderung über die App informiert gehen. Ein entsprechendes Banner wird dann unter „Einstellungen“ – „Chats und Chat-Backup“ angezeigt. Alle anderen Nutzer sind von der kostenpflichtigen Änderung ab dem ersten Halbjahr 2024 betroffen.

iPhone-Nutzer dürften darüber nur müde lächeln, denn sie sind müssen schon länger für Cloud-Backups zahlen. Wer als Apple-Fan mehr als 5 Gigabyte Speicherkapazität benötigt, zahlt für weitere 50 Gigabyte 0,99 Euro monatlich.

(cwi)
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