WhatsApp - Gruppenadmins können Teilnehmer stummschalten

Beliebter Messenger: Bei WhatsApp bekommen Gruppenadmins jetzt mehr Macht

Gruppen-Chats bei WhatsApp sind praktisch. Im Prinzip. Denn oft geraten die Teilnehmer zu sehr ins Plaudern und schweifen vom Thema ab, so dass die Gruppe zum nervigen Chat wird. Bis jetzt. Denn der Admin bekommt mehr Macht.

Hat man ein Schulkind, ist der Klassenchat bei WhatsApp fast nicht zu vermeiden. Doch wer kennt das nicht: Neben durchaus nützlichen Informationen (Hausaufgaben, Termine für Klassenarbeiten, Freistunden), verbreiten die Teilnehmer nicht selten Sorgen, Probleme und Details aus ihrem Leben, die niemanden wirklich interessieren. Dauernd piept das Handy und man schaut nach, schließlich könnte man etwas Wichtiges verpassen. Das kann gehörig nerven.

Gleiches gilt natürlich auch für Gruppen von Karnevalsvereinen, dem Fußballclub des Nachwuchses oder dem Kaffeekränzchen.

Glücklicherweise hat man nun auch bei WhatsApp das Problem erkannt und dem Übel einen Riegel vorgeschoben. Ab sofort können Gruppenadmins nicht nur festlegen, wer Infos wie Bild, Betreff und Beschreibung der Gruppe ändern darf, sondern auch, wem es in der Gruppe erlaubt ist, Nachrichten zu schreiben. Entweder wählt man „Alle Teilnehmer“ aus, was zu oben geschilderten Problemen führen kann, oder man beschränkt das Recht zu Schreiben auf die Gruppenadmins.

Zu finden ist die Einstellung unter „Gruppeninfo“ >>> „Gruppeneinstellung“ >>> „Nachrichten senden“. Die Funktion wird nach und nach an alle Nutzer sowohl der Android- als auch der iOS-Version ausgerollt. Wer den Punkt noch nicht findet, sollte mögliche Updates der App installieren und in den nächsten Tagen regelmäßig in den Einstellungen nachschauen.

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Steuer in Uganda

Uganda hat eine Steuer für die Nutzung sozialer Medien eingeführt. Eine Abgabe von umgerechnet fünf Cent pro Tag zusätzlich zu den üblichen Datengebühren müssen Nutzer sozialer Netzwerke jetzt zahlen, um Facebook, Twitter, WhatsApp und andere Online-Dienste nutzen zu können.

Viele Ugander sind über die neue Steuer verärgert und sehen darin einen Angriff auf die Redefreiheit. Vorgeschlagen wurde sie von Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni, der sich in einem Brief im März über Lästereien im Internet beschwert hatte und den Finanzminister aufforderte, Geld aufzubringen, um „mit den Konsequenzen fertig zu werden“.

Der bekannte ugandische Menschenrechtsanwalt Ladislaus Rwakafuuzi sagte, viele Menschen seien sauer, weil die Steuer „in bösem Glauben“ eingeführt worden sei.

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