1. Digital
  2. Apps

HQ Trivia: Immer mehr raten bei Quiz-App mit

Handy-App : Riesiger Hype um Quiz-App HQ Trivia

Die Quiz-App HQ Trivia wird immer erfolgreicher, inzwischen raten mehr als 1,7 Millionen Nutzer weltweit mit. Dabei können sie bis zu 18.000 Dollar gewinnen. Manche flippen aber schon aus, wenn sie zehn Dollar bekommen.

Die Handy-App HQ Trivia hat sich in den vergangenen Monaten in den USA zur absoluten Erfolgsgeschichte entwickelt, jetzt wird sie auch in Deutschland langsam bekannter. Inzwischen machen weltweit mehr als 1,7 Millionen Nutzer mit, wenn zweimal am Tag geraten wird.

Das Prinzip ähnelt stark dem Quizduell. Jeweils um 21 und 3 Uhr deutscher Zeit wird auf Englisch gespielt, zuvor werden die Nutzer der App per Push-Meldung an den Beginn der nächsten Quizrunde erinnert. Ein Moderator, oft Comedian Scott Rogowsky, stellt live die Fragen, es gibt jeweils drei Antwortmöglichkeiten.

Die Teilnehmer müssen innerhalb von zehn Sekunden richtig antworten, sonst fliegen sie raus. Jedes Quiz hat zwölf Runden. Zu gewinnen gibt es bis zu 18.000 Dollar. Lösen mehrere Teilnehmer alle zwölf Fragen richtig, wird der Jackpot aufgeteilt.

Beantwortet werden müssen unter anderem Fragen wie "In welcher Stadt löste die Verhaftung von Rosa Parks Proteste aus?" oder "Welche dieser Serien beschäftigt sich mit der modernen Familie?". Immer wieder werden auch Fragen zu amerikanischen Sportarten wie Football oder Basketball gestellt - ein kleiner Nachteil für Nutzer, die nicht aus den USA kommen.

In den USA ist die Begeisterung für die Quiz-App riesig, zuletzt moderierte Jimmy Kimmel eine der Quizrunden. In Sozialen Medien wie Twitter und auf Youtube kursieren Videos, in denen sich Menschen ausgelassen über ihren Gewinn freuen, auch wenn es manchmal nur zehn Dollar sind.

Einziger Wermutstropfen: Die App gibt es aktuell nur bei iTunes. An der Android-App wird aktuell noch gearbeitet. Es gibt bereits eine Version, die sich aber noch in der Beta-Phase befindet.

Entwickelt wurde die Quiz-App von den Erfindern der Video-Plattform Vine, Rus Yusupov und Colin Kroll. Werbung oder In-App-Käufe gibt es nach Angaben von Meedia bisher nicht. Um die Monetarisierung würden sie sich später kümmern, sagte Rus Yusupov zu Variety.