Liebe übers Smartphone Das sind die beliebtesten Dating-Apps

Düsseldorf · Ob auf der Suche nach der großen Liebe oder Gesellschaft für einen Abend: Immer mehr Menschen nutzen Dating-Apps. Doch welche Online-Singlebörsen sind am beliebtesten? Ein Überblick.

Mit diesen 10 Tipps schützen Sie sich beim Online-Dating
Infos

10 Tipps für sicheres Online-Dating

Infos
Foto: dpa/Sina Schuldt

Immer mehr Menschen suchen online nach einem Partner oder einer Partnerin fürs Leben – oder auch nur für eine Nacht. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Dating-Apps aufgekommen; der Markt bei Online-Singlebörsen ist hart umkämpft. Welche App ist in Deutschland am beliebtesten? Die Antwort auf diese Frage fällt unterschiedlich aus – je nachdem, welche Quelle man betrachtet. Ein Überblick.

Laut Apple App-Store (Stand: 10. Februar 2023) sind das die drei am häufigsten heruntergeladenen Dating-Apps in Deutschland:

  1. Tinder (Platz 106 der App-Charts)
  2. Bumble (Platz 116)
  3. Hinge (Platz 195)

Das sind die Top-Dating-Apps im Google Play Store (Stand: 10. Februar 2023):

  1. Tinder (Platz 4 der erfolgreichsten Apps)
  2. Bumble (Platz 7)
  3. Lovoo (Platz 13)
  4. Yoomee (Platz 18)
  5. Joyce (Platz 21)
  6. Badoo (Platz 34)
  7. Grindr (Platz 37)

Doch nicht alle Dating-Apps sind kostenfrei – manche kosten grundsätzlich, andere bieten Zusatzfunktionen gegen Bezahlung. Die Statistik-Plattform Statista hat Ende vergangenen Jahres im Rahmen der „Global Consumer Survey 2022“ eine Umfrage zu den beliebtesten Dating-Apps in Deutschland durchgeführt. Befragt wurden Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Online-Dating ausgegeben haben. Dem Ranking zufolge sind das die beliebtesten Online-Singlebörsen:

  1. Lovoo (37 Prozent)
  2. Tinder (36 Prozent)
  3. Badoo (30 Prozent)
  4. Parship (23 Prozent)
  5. ElitePartner (22 Prozent)

Den sechsten Platz der Umfrage teilen sich mit jeweils 16 Prozent Bumble, C-Date und LoveScout24.

Die App Tinder (deutsch: Zunder) machte das sogenannte Swipen zum Massenphänomen. Nutzer sehen Profile mit Fotos und Informationen in ihrer Nähe: Gefällt ihnen jemand, wischen sie nach rechts, bei Nichtgefallen nach links. Wenn sich beide Personen gegenseitig gut finden, entsteht ein sogenanntes Match – und Chatten wird möglich. Diese Grundidee wurde mit der Zeit um weitere, teils auch kostenpflichtige Funktionen erweitert.

Mehr als die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer gehören laut Tinder zur Generation Z, also den etwa 18- bis 25-Jährigen. In dieser Altersgruppe sind Begriffe gängig, die Ältere womöglich kaum mehr verstehen. Hieß es früher zum Beispiel „Kann ich deine Nummer haben?“, wird heute „in die DMs des ‚Crush’ geslidet“. Das meint: Mit dem Schwarm wird über Direktnachrichten geflirtet. Doch es ist längst nicht der einzig geläufige Begriff – ein kleines Glossar zu Dating-Begriffen finden Sie hier.

(mba)