Regierung des Stillstandes? Für Anleger kein Problem!

Vermögen checken - Rendite sichern: Regierung des Stillstandes? Für Anleger kein Problem!

Lange ohne Regierung, nun große Koalition - die Kapitalmärkte beeindruckt das wenig, die Wirtschaft macht unverändert Gewinne. Wie Anleger dies nutzen können, erklärt der Vermögens-Check.

Nach langem Hin und Her haben sich die Regierungsvertreter erneut auf die Bildung einer großen Koalition geeinigt. Was diese von einigen schon als "Allianz des Stillstandes" bezeichnete Regierung für Deutschland bedeuten wird, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass sie kaum Auswirkungen auf die Kapitalmärkte haben wird. Die Wirtschaft macht unverändert Gewinne. So betrug die deutsche Wirtschaftsleistung 2017 gut 3 Billionen Euro, weltweit lag sie bei stattlichen 79 Billionen US-Dollar. Diese Kraft der Märkte sollten Anleger für sich arbeiten lassen. Wie das geht, erklärt der Vermögens-Check der unabhängigen Quirin Privatbank in Düsseldorf.

Die meisten Menschen glauben, dass sie Anlage-Entscheidungen klar und rational treffen. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. So finden sich in vielen Anlegerdepots kurzfristige Wetten und risikoreiche Spekulation auf politische oder wirtschaftliche Ereignisse, die den langfristigen Anlageerfolg gefährden. Dies fand die auf unabhängige Anlageberatung spezialisierte Quirin Privatbank bei der Analyse hunderter Anlegerdepots – unter anderem auch in Düsseldorf – in den vergangenen elf Jahren immer wieder heraus.

Negativzins vernichtet Vermögen

Dabei trat noch ein Problem zu Tage: Knapp die Hälfte des angelegten Geldes wird in Liquidität und auf Festgeld- oder Tagesgeldkonten gehalten. Das ist deutlich mehr als es empfehlenswert wäre, denn angesichts der niedrigen Zinsen, die zum Teil deutlich unter der Inflationsrate liegen (obwohl diese derzeit so gering sind), wird das so angelegte Geld immer weniger wert, statt sich zu vermehren. Die bittere Erkenntnis: Statt Zinsen zu erhalten, muss der Anleger sogar noch etwas bezahlen – dafür dass die Bank sein Geld verwahrt. Um seine Sparziele zu erreichen, muss man die Sparrate drastisch erhöhen oder bewusst ein höheres Risiko in Kauf nehmen und an den Kapitalmärkten investiert sein.

Opfer der eigenen Emotionen bei der Geldanlage

Wer dann sein Geld in den Kapitalmarkt investiert, trifft auf eine Finanzindustrie, die Anleger mit Geschichten von Trendprodukten und vermeintlich sicheren Renditen dazu animiert, ständig neue Anlageprodukte zu kaufen. Aktuelle Themen wie die Trump-Politik oder der Hype um die digitale "Währung" Bitcoin, werden in das Zentrum der eigenen Anlageentscheidung gestellt. Dabei bestätigt die Finanzmarkforschung seit Jahrzehnten: Statt Trends nachzujagen oder auf politische Börsen zu wetten, sollten Anleger besser auf die Kraft der internationalen Kapitalmärkte setzen und langfristig ausgerichtete, systematische Anlagestrategien nutzen. Nur so lässt sich vermeiden, Opfer der eigenen Emotionen und falscher Kauf- und Verkaufsentscheidungen oder -empfehlungen von Finanzberatern zu werden.

Der Logik folgen und den Märkten vertrauen

Zumal die weltweiten Kapitalmärkte – allen Krisen zum Trotz – völlig intakt sind und gute Renditen abwerfen. So konnten Anleger mit einer von der Quirin Privatbank optimierten und auf die internationalen Kapitalmärkte ausgerichteten prognosefreien Vermögensverwaltung im letzten Jahr (31.1.17 – 31.1.18) eine Rendite nach allen Kosten von 5,61 % erwirtschaften. Dafür mussten sie bereit sein, Schwankungen der Aktienmärkte in Kauf zu nehmen und 70 % ihres Geldes in Aktien und 30 % in Anleihen anlegen.

Mit dieser Strategie erzielten sie vom 31.1.16 – 31.1.17 eine Rendite von 14,17 %, vom 31.1.15 – 31.1.16 eine Rendite von – 4,82 %, vom 31.1.14 – 31.1.15 von 12,29 % und vom 31.1.13 – 31.1.14 von 8,33 %. Wichtig zu wissen: frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Mehr Infos zum Thema Geldanlage fnden Sie unter www.quirinprivatbank.de