1. Advertorial
  2. Stadtwerke Duesseldorf

Sonnenschutz mit einfachen Mitteln: Was tun gegen Hitze in der Wohnung?

Sonnenschutz mit einfachen Mitteln : Was tun gegen Hitze in der Wohnung?

Nur etwa 20 Prozent der Hitze in der Wohnung ist durch Kochen, Licht, PC und Co. hervorgerufen. Gut die Hälfte der in die Wohnung eindringenden sommerlichen Wärmemenge wird mittels Sonnenstrahlen durch die Fenster transportiert.

Ein weiteres Drittel der Hitze dringt über tagsüber geöffnete Fenster und Undichtigkeiten des Gebäudes in die Wohnung. Somit steht fest: Wer die Aufheizung seiner Wohnung stark reduzieren möchte, muss für einen außen am Fenster angebrachten Sonnenschutz sorgen.

Das kann beispielsweise durch Rollläden, Markisen, oder andere Verschattungen passieren. Leider helfen innenliegende Rollos dagegen nur wenig und sind nicht zu empfehlen. Selbst Dachflächenfenster lassen sich durch nachrüstbare Rollladen außen verschatten. Wer den Verschattungseffekt testen möchte, kann die Fenster einen Tag lang probehalber mit Aluminium-Folie und einem Klebeband verdunkeln. Ein Thermometer in der Raummitte verdeutlicht die Wirkung gegenüber einem ähnlichen Tag ohne Verschattung.

Richtig lüften

Weiterhin sollten Fenster zur Raumkühlung nachts möglichst geöffnet sein (nur wenn ein Einbruchschutz gegeben ist!) und ab dem Vormittag verschlossen werden.

Regel: Sobald die Luft draußen wärmer wird als die Luft im Haus: Alle Türen und Fenster schließen. So halten Sie die Übertemperatur ohne zusätzlichen Energieaufwand in vertretbarem Rahmen.

Effiziente Klimageräte nutzen

Erst wenn diese Maßnahmen nicht mehr zu ausreichender Abkühlung führen, sollte mit einem Klimagerät aktiv gekühlt werden. Bevorzugen Sie möglichst effiziente "Split-Geräte". Hierbei befindet sich die Kälteproduktion außerhalb des Gebäudes. Ein Kältemedium transportiert über ein Rohrsystem die Kälte in die Räume. Dort verteilt die Inneneinheit die kühle Luft im Umlaufverfahren gleichmäßig.

Im Gegensatz dazu müssen sogenannte Standgeräte die bei der Kälteproduktion entstehende heiße Luft durch einen Luftschlauch aus dem Gebäude herausblasen. Durch den Ausstoß heißer Luft wird zum Beispiel an geöffneten Fenstern oder an anderen Stelle des Gebäudes die warme Luft angesaugt und arbeitet so gegen die Kühlung. Aus diesem Grund ist diese Art der Klimatisierung sehr ineffizient.

Achten Sie auf die Energieeffizienz-Label mit denen die Klimageräte ausgezeichnet sind. Aus ihnen geht die energetische Güte des Klimagerätes hervor. Vergleichen Sie jedoch nicht Split- mit Standgeräten, da hier unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden.

Weitere Informationen und Hilfestellungen zum Thema erhalten Sie bei der Energieberatung der Stadtwerke Düsseldorf auch im Kundenzentrum Höherweg 100, 40233 Düsseldorf persönlich oder telefonisch unter (0211) 821-21 21.