ANZEIGE Stadtwerke Düsseldorf So finden Sie die passende Energiesparlampe

Energiesparlampe, LED oder doch lieber Halogen? Nach dem Aus der Glühbirne haben die Kunden die Qual der Wahl, wenn es um neue Beleuchtung geht. Die Energieberatung der Stadtwerke Düsseldorf gibt wertvolle Tipps zu passenden Produkten.

Stadtwerke Düsseldorf: So finden Sie die passende Energiesparlampe
Foto: SWD

Im September 2012 trat die vierte Stufe des sogenannten Glühlampenverbots in Kraft. Seitdem dürfen Hersteller keine herkömmlichen Glühbirnen mehr ausliefern und Händler nur noch Restmengen abverkaufen. Halogen-, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren oder auch Leuchtdioden (LEDs) sollen die herkömmlichen Leuchtmittel ersetzen. Mit den neuen Lampen lassen sich bis zu 80 Prozent Strom sparen. Außerdem halten sie etwa 15 Mal länger als die altmodischen Glühbirnen. Die Vorteile der neuen Techniken liegen also auf der Hand: mehr Energieeffizienz, weniger Stromkosten und bessere CO2-Bilanz.

Lumen statt Watt

So zahlreich die Vorteile, so neu sind auch die Begriffe auf den Verpackungen. Die wichtigste Änderung: Die Bezeichnung "Watt" ist nicht mehr ausschlaggebend für die Helligkeit. Diese wird jetzt in Lumen (lm) angegeben. Das ist die Einheit für den Lichtstrom — also die abgestrahlte Leistung des sichtbaren Lichtes. Je mehr Lumen, desto heller leuchtet die Lampe. Um den Kauf zu erleichtern, geben manche Hersteller den Vergleichswert zur alten Glühbirne zusätzlich auf der Verpackung an. Doch der eigentliche Watt-Wert der Energiesparlampe gibt nur an, wie viel Strom diese selbst verbraucht.

Warmes und kaltes Licht

Für den Anwender ist aber nicht nur die Leistung, sondern auch die Lichtfarbe von Bedeutung. Denn insbesondere das Licht der ersten Generationen moderner Leuchtmittel galt gemeinhin als kalt und ungemütlich. Hier haben viele Hersteller mittlerweile nachgebessert und bieten auch warmweiße Kompaktleuchtstofflampen und LED-Lampen an, die der gelberen Lichtfarbe der alten Glühbirnen stark ähneln.

Die Farbtemperaturen werden dabei in Kelvin [K] angegeben — je niedriger der Wert, desto behaglicher wird das Licht empfunden: 2.500 bis 3.000 Kelvin reichen für das gemütliche Zuhause, neutralweißes Licht über 4.000 Kelvin ist für das Büro geeignet, und für die Ausleuchtung eines Schaufensters sollten es schon tageslichtweiße Lampen über 6.000 Kelvin sein.

Thema Quecksilber

Der Quecksilbergehalt der Lampe wird in Hg angegeben. Gerade ältere Sparlampen-Modelle oder Billigware enthalten zum Teil geringe Mengen des gesundheitsschädlichen flüssigen Schwermetalls, das bei Bruch entweichen kann. Wenn eine dieser Lampen kaputtgeht, sollte man daher zuerst gut lüften sowie die Reste anschließend in geeigneter Schutzkleidung mit einem feuchten Tuch aufnehmen und luftdicht verschließen. Keinesfalls den Staubsauger benutzen. Insbesondere Kinder und Schwangere sollten der zerbrochenen Lampe fernbleiben.

Die Reste der Lampe gehören nicht in den Hausmüll, sondern in den Sondermüll einer Sammelstelle — z. B. der Stadt oder des Handels. Mittlerweile haben sich aber viele Hersteller der Problematik angenommen und verzichten zum Beispiel auf flüssiges Quecksilber, indem sie alternative Materialien einsetzen (zum Beispiel Amalgam, also fest gebundenes Quecksilber, das auch in der Zahnmedizin Anwendung findet). Auch Modelle mit Bruch- und Splitterschutz sollen das Risiko minimieren. LED-Lampen enthalten übrigens kein Quecksilber oder andere gefährliche Stoffe. Da sie aber elektronische Bauteile haben, müssen auch sie nach dem Ende ihrer Lebensdauer einer Sammelstelle zugeführt werden.

Investition rentiert sich schnell

Für welche Lampe man sich schließlich entscheidet, hängt vom jeweiligen Einsatz ab. Außerdem spielt der Preis natürlich eine Rolle. Sparlampen sind zwar in den letzten Jahren immer billiger geworden, liegen jedoch noch über den Preisen der alten Glühbirnen. Angesichts der Stromeinsparung und längeren Lebensdauer amortisiert sich die Anschaffung einer Energiesparlampe (6 Watt) im Vergleich zur alten Standard-Glühbirne (40 Watt) je nach Brenndauer aber bereits nach durchschnittlich einem Jahr. Außerdem liegen Hochleistungs-LEDs derzeit voll im Trend.

Die Leuchtmittel der neuesten Generation überzeugen durch kürzere Einschaltzeiten ohne Aufwärmphase — sie sind also schneller hell —, noch längere Lebensdauer und niedrigeren Energieverbrauch als eine Energiesparlampe. Einziges Manko: Sie sind noch recht teuer, könnten jedoch in vielen Haushalten bald die Regel sein; denn sie verbinden die Vorzüge von Energiesparlampe und klassischer Glühbirne miteinander.

Weitere Informationen gibt´s bei der Energieberatung
(0211) 821-21 21
oder im Kundenzentrum an Höherweg 100
Mo-Do 08.00 bis 17.00 Uhr, Fr. 08.00 bis 14.00 Uhr.

RP Digital ist weder für den Inhalt der Anzeigen noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.