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Serie: Wohnen mit Farben (4): Rot, grün, blau – aber bitte unschädlich

Serie: Wohnen mit Farben (4) : Rot, grün, blau – aber bitte unschädlich

Kinderzimmer, Küche, Arztpraxis: Immer mehr Menschen ist die Zusammensetzung des Wandanstrichs wichtig

Das Bewusstsein für ein gesundes Leben hört mit dem Essen und dem Blick auf die Reinheit der Luft nicht auf. Auch daheim möchte man sich vor schlechten Ausdünstungen schützen, legt Wert auf unproblematische Stoffe – nicht nur in Möbeln, sondern vor allem auch in Farben und Tapeten, die ja großflächig aufgetragen werden und besonders in den ersten Tagen olfaktorisch (also mit der Nase) nicht zu ignorieren sind.
Spätestens dann wird klar, wie wichtig es ist, wenn die Inhaltsstoffe der Farben unbedenklich sind und – im Idealfall – sogar noch gut riechen.
Sich darüber zu informieren und gut beraten zu lassen, ist wichtiger denn je. Denn: weil man ein hohes Maß an Energieeinsparung erreichen will, werden Wände, Türen und Fenster so dicht es geht isoliert. Wo es vor wenigen Jahren noch durch (heute unerwünschten!) Durchzug eine permanente Belüftung gab, bewegt sich heute deutlich weniger. Fachleute drücken es so aus: Moderne Gebäude haben bei geschlossenen Fenstern und Türen eine äußerst niedrige natürliche Luftwechselrate. Lüften muss also bewusster angegangen werden, weil sich in Zeiten von nahezu perfekter Isolierung die Luft zu langsam austauscht. Als Kehrseite der Medaille haben Mediziner bereits verschiedene gesundheitliche Beschwerden entdeckt, die durch das Leben in geschlossenen Räumen gefördert, wenn nicht sogar verursacht werden. Immerhin verbringt der Mensch einen erheblichen Teil seines Lebens nicht draußen, sondern in Räumen – sei es daheim oder bei der Arbeit.

Für schlechte, vielleicht sogar schädliche Luft sorgen wir häufig selbst - beispielsweise durch Kochen, Waschen und Reinigen. Tätigkeiten, die sich kaum vermeiden lassen. Andere, die man vermeiden könnte, sind Rauchen, Abbrennen von Kerzen oder Räucherstäbchen.

Auch die Verwendung von Wasch- und Reinigungsmitteln, Haushalts- und Hobbyprodukten oder Lacken und Farben kann die Belastung der Innenraumluft mit unerwünschten oder bedenklichen Stoffen erhöhen. Beeinflusst wird die Raumluft zudem durch Tapeten, Teppichböden, Möbel und Textilien. Längst hat sich die Industrie darauf eingestellt und setzt auf Inhaltsstoffe, die nicht schädlich sind. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) hat für Bautenfarben und -lacke Richtlinien erstellt, die dem Lackanwender und dem privaten Verbraucherinformationen und Handlungshilfen geben können. Entsprechende Richtlinien informieren über Inhaltsstoffe und klären Allergiker auf.

Im Fachhandel kennt man diesen Trend und merkt an den Nachfragen der Kunden, wie groß inzwischen das Bewusstsein dafür ist. Vor allem Eltern fragten häufig nach der Zusammensetzung der Farben, die sich fürs Kinderzimmer verwenden wollen und legen Wert auf deren Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit. Im Angebot sind dafür „wasserverdünnbare Farben“, die immer öfter verlangt werden. Dazu das Fachblatt „Maler“ in einem Beitrag zum Thema: „Wasserverdünnbare Lacke gewinnen unaufhaltsam an Bedeutung. Ein Grund ist die größere Sensibilität der Kunden, die jede Art von chemischen Gerüchen als potenzielle Gesundheitsgefahr betrachten, aber auch die stetig zunehmende Anzahl von Bauobjekten, an die Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen angelegt werden.“

Das betrifft besonders auch Kliniken und Arztpraxen. Farben, die dort verwendet werden, müssen diesen Anforderungen genügen – und sie müssen Desinfektionsmitteltauglich sein, sagen Experten.