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Küchen: Eine Frage des Stils

Serie: Küchen als Lebensmittelpunkt (1) : Eine Frage des Stils

Eine neue Küche kauft man nicht alle Tage. Laut einer Studie werden im Durchschnitt drei Küchen im Leben angeschafft. Da will die Anschaffung gut durchdacht sein: Die Küche muss funktional sein. Die Geräte sollten auf dem neuesten Stand, Schränke sinnvoll angeordnet und robust sein. Doch auch die Optik spielt eine große Rolle, sie sollte den persönlichen Geschmack widerspiegeln.

Das heißt vor jeder Detailplanung ist die Entscheidung Nummer eins gefragt – modern oder klassisch, puristisch oder verschnörkelt, minimalistisch oder gemütlich? „Die Fronten fallen als Erstes auf und prägen das Gesamtbild der Küche“, sagt Volker Irle von der Arbeitsgemeinschaft „Die Moderne Küche“.

Moderne Küchen zeichnen sich durch ihr gradliniges und übersichtliches Design aus. Typisch sind glatte und grifflose Fronten in mattem oder Hochglanz-Lack und raffinierte Öffnungsmechanismen für die Fronten. Im Trend liegen natürliche Materialien wie Holz, aber auch Glas, Beton oder sogar Leder. Ergänzt wird die moderne Küche durch Elektrogeräte von hoher Funktionalität, die auf Wunsch zur „Smart Kitchen“ miteinander vernetzt sind. Ein Merkmal der modernen Küche ist, dass sie sich immer mehr dem übrigen Wohnraum öffnet. Das Mobiliar unterscheidet sich in der Formgebung kaum noch von Wohnzimmerschränken.

Klassische Küche Wer die Küche möglichst dezent und unauffällig integrieren will, für den ist der klassische Stil die richtige Wahl. Er besticht durch Wertbeständigkeit, zeitlose Optik und maximale Funktion. Die Formen sind ruhig, die Farben schlicht. Kein Trend nimmt Einfluss auf den Aufbau und das Design. Die vorherrschende Farbe ist Weiß. Im Vordergrund stehen nicht Aufbau oder Design, sondern das Kochen.

Landhausstil Lange führten Küchen im Landhausstil ein Nischendasein, galten als altmodisch-rustikal und unvereinbar mit modernem Wohnen. Inzwischen haben sich jedoch neben den klassischen auch junge, zeitgemäße Landhausküchen etabliert – geplant mit modernen Materialien und ausgestattet mit neuesten Geräten. Auffälligstes Merkmal sind die Fronten mit profiliertem Rahmen- oder Kassetten-Dekor – mal gradlinig, mal schnörkelig. Die Farben sind hell, meist Weiß, Creme oder Holz und meist matt. Wärme und Natürlichkeit vermitteln Arbeitsplatten aus Holz. In der modernen Variante wird gern Granit- oder Steinoptik gewählt. Weitere Schmuckelemente: Kranz- oder Zierleiste am oberen Rand der Oberschränke, offene Regale oder Schränke mit Glastüren und freistehende Küchenbuffets.

Familien-Küchen erscheinen in einem ganz individuellen Design. Es kommt vor allem darauf an, dass sie praktisch und ungefährlich für Kleinkinder sind. Gerne werden Fronten aus Kunststoff ausgewählt, da diese besonders strapazierfähig sind. Abgerundete Griffe oder grifflose Fronten sind ideal. So können sich die Kleinen nicht daran verletzen. Kindersicherungen für Schubladen werden empfohlen. Familienküchen werden gerne offen gehalten, der Esstisch wird bei diesem Stil oft in die Küche integriert. Dadurch lassen sich weite Wege sparen, praktisch, wenn es wieder schnell gehen muss.

Industriestil Mit den richtigen Farben, Möbeln und Accessoires verwandeln sich Küchen in einen schicken und modernen Loft. Unverkennbare Merkmale bei diesem Stil sind die bewusste Kombination von rohen Oberflächen gepaart mit einer kühlen und dennoch wohnlichen Atmosphäre. Die Farbpalette reicht von hellem Weißbeton über Grau bis hin zu dunklem Schwarzbeton. Die raue und unperfekte Anmutung wird in diesen Küchen bestimmt von Stahlelementen, die in Tischgestellen, Regalen oder urbanen und coolen Hockern eingearbeitet sind.