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Home Office 2.0: Raum für Kreativität

Serie: Kreativ Wohnen (2) : Home Office 2.0: Raum für Kreativität

Mindestens sieben Stunden verbringen wir im Durchschnitt täglich an unserem Arbeitsplatz. Wer da in seiner Wohnung einen ganzen Raum für ein Home Office zur Verfügung hat, darf sich glücklich schätzen.

In vielen Fällen besteht das mobile Büro allerdings aus einer Nische im Wohn-, Schlaf-, oder Gästezimmer. Aber auch Flur, Treppenabsätze oder Teile eines Einbauschrankes lassen sich mit kleinen und möglichst hellen Tischen in Arbeitsplätze verwandeln.Oft reicht für Schreibtisch-Jobs ein Sekretär. Der hat zudem den Vorteil: Er lässt sich zuklappen und die Arbeit dahinter vergessen.

Der Küchentisch, die Couch oder sogar das Bett – das sind keine idealen Arbeitsplätze. Doch der zeitweise Wechsel auf die Couch ist manchmal sogar gut. Denn um Rückenschmerzen vorzubeugen, rät die Aktion Gesunder Rücken (AGR), regelmäßig die Haltung und den Platz zu wechseln. So lockert das Sitzen auf dem Sofa zwischendurch Muskeln und Gelenke. Für noch mehr Abwechslung kann der Stehtisch aus dem Garten sorgen, die Fensterbank oder der Tresen in der Küche. Am besten eignet sich natürlich ein professioneller Bürodrehstuhl - anpassungsfähig, optimal gepolstert und verstellbar in Höhe und Neigung.

Wichtig ist, dass man sich – sofern möglich – einen Ort aussucht, an dem sich konzentriert arbeiten lässt. Denn wer kennt es nicht? Man sitzt am Schreibtisch und plötzlich fallen einem die dreckigen Fenster in der Wohnung auf. Und das Wohnzimmer müsste dringend wieder mal gesaugt werden. Um sich beim Arbeiten zu Hause – auch ohne separates Zimmer - nicht von potenziellen Haushaltsaufgaben oder Familienmitgliedern ablenken zu lassen, helfen Raumtrenner - wie Regale oder Pflanzen - das Sichtfeld zum Rest der Wohnung zu beschränken.

Um produktiv arbeiten zu können, empfiehlt sich eine gewisse Grundordnung. Ähnlich wie am Arbeitsplatz im Büro sollten alle notwendigen Arbeitsutensilien gut sortiert und schnell erreichbar sein - der Rest verschwindet vom Schreibtisch. Wohin mit Büchern und Dokumenten? Ergonomie-Experten raten, Ordner in ein Regal ein paar Meter entfernt vom Schreibtisch zu stellen. So integriert man mehr Bewegung in seinen Alltag. Schöner als klassische Büroregale sind Bilderleisten oder Schubladenschränke. Und der ganze Kleinkram? Kommt in dekorativen Ordnungshelfern, also verschiedenen Aufbewahrungsboxen unter.

Gute Lichtverhältnisse sind das A und O: Moderne Tageslichtleuchten geben im Büro den Takt vor. Zu Hause ermüden Augen in zu dunkler Umgebung oder bei allzu harter und kontrastierender Beleuchtung schnell. Wer seinen Schreibtisch nicht auf der Sonnenseite einrichten kann, braucht zusätzliche Leuchten – optimal ist ein Mix aus dezentem Umgebungs- und blendfreiem Arbeitslicht. Heißt: Wer keine Schreibtischleuchte hat, stellt eine Leselampe mit Schirm auf den Behelfs-Arbeitstisch. Grundsätzlich gilt: Warmes Licht sorgt für bessere Stimmung.

Soll im Homeoffice konzentriert, kreativ oder kommunikativ gearbeitet werden, kann ein Griff in die Trickkiste der Farbpsychologie helfen: Während beispielsweise kräftiges Rot und sonnenlichtes Gelb das Gemüt anregen, ziehen sie auf Dauer jedoch als Wandfarbe zu viel Aufmerksamkeit auf sich. Neben der bewährten Kombination aus Naturtönen, empfehlen Farbexperten deshalb für die Ecke, in der man arbeitet, ein helles, zartes Grün. Nicht umsonst ist es die Farbe der Hoffnung, sie motiviert und lässt den Raum sofort sympathischer aussehen.

Extra-Tipp: Wer auf der Suche nach guten Kollegen ist, stellt am besten ein paar Pflanzen ins Büro. Sie streicheln die Seele, verbessern das Raumklima nachhaltig, dämpfen den Schall und fördern laut einer aktuellen Studie sogar Konzentration und Produktivität. Auf unser Wohlbefinden haben sie sogar einen ähnlichen Effekt wie ein mittägliches Nickerchen – alles wichtige Faktoren für ein gesundes Arbeiten.