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SOS-Kinderdörfer weltweit: Proteste im Sudan: Jugendliche in Lebensgefahr

SOS-Kinderdörfer weltweit : Proteste im Sudan: Jugendliche in Lebensgefahr

Jugendliche sind nach Angaben der SOS-Kinderdörfer die Hauptorganisatoren der Proteste im Sudan - und damit vielfach in Lebensgefahr. Am 25.Oktober hatte das Militär durch einen Putsch die Macht übernommen, seitdem gehen Millionen Menschen auf die Straße, um zu protestieren.

"Wir sind sehr besorgt. Da die Internet- und Telefonverbindungen immer wieder unterbrochen sind, gehen die jungen Leute persönlich in ihre Gemeinden und mobilisieren Teilnehmer für die Demonstrationen!", sagt Abdelrahman Mohamed Mubarak, Leiter der SOS-Kinderdörfer im Sudan.

Polizei und Militär gingen mit Gewalt gegen die Protestanten vor. Mehrere Demonstranten seien bereits ums Leben gekommen. "Aus meinem Zimmer im Büro der SOS-Kinderdörfer habe ich die Schüsse gehört und das Tränengas gerochen", sagt Mubarak. Die Situation sei sehr angespannt. "Nichts funktioniert mehr und wir wissen absolut nicht, was passiert!"

Für die Kinder, Mütter und Mitarbeiter in den SOS-Kinderdörfern des Landes bestehe aktuell keine Gefahr. "Dort ist es ruhig. Wir haben Lebensmittel- und Treibstoffreserven angelegt, die Wasserversorgung ist gesichert und wir sind in ständigem Austausch mit unseren Mitarbeitern vor Ort", sagt Mubarak.

Pressekontakt:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit Tel.: 089/179 14-287 E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org www.sos-kinderdoerfer.de

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