1. Advertorial
  2. Nawrocki PR

„Wir müssen viel mehr setzen auf die Kreativität der Menschen“

Serie: Der Gesundheits-Check (13) : „Wir müssen viel mehr setzen auf die Kreativität der Menschen“

Dass die bestehenden Anti-Corona-Maßnahmen zum Teil noch bis in das Jahr 2022 bestehen bleiben könnten, glaubt Dr. Mathias Höschel, der Vorsitzende des Bundesverbandes Verrechnungstellen Gesundheit e.V. nicht.

Höschel widersprach damit in der neuen Ausgabe der Reihe „Der Gesundheits-Check“ einer Aussage des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. „Das ist ein grundsätzlich anderer gesundheitspolitischer Denkansatz, den Herr Lauterbach wählt. Er denkt in Richtung des staatlichen Interventionismus“. Der Staat solle nach dieser Lesart handeln und leiten bis zum Schluss der Krise. Diesen Ansatz lehnte Höschel ab: „Ich meine, wir müssen viel mehr setzen auf die Kreativität der Menschen, also zum Beispiel der Lehrer, Eltern und Schüler, was die Schule anbelangt“. Gerade könne man ja erkennen, wie sich das Schulwesen verändere und wie sich jetzt digitale Lösungen durchsetzten.

Auch der Forderung der SPD-Pflegeexpertin Hilde Mattheis, die im Gesundheits-Ceck eine Verstaatlichung des Gesundheits- und Pflegesystems gefordert hatte, erteilte Höschel eine klare Absage. Man müsse sich nur in Europa diejenigen Länder anschauen, die über ein staatlichen Gesundheitssystem verfügen. Er glaube, dass niemand, auch Frau Mattheis nicht, sich freiwillig in Großbritannien in einem Hospital behandeln lassen möchte, sagte Höschel mit Blick auf das schlecht ausgebildete staatliche Gesundheitssystem auf der Insel.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern, für die die Rheinische Post mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. & KG und dem BVVG e.V. kooperiert.