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Serie: Der Gesundheits-Check (22): „Beschlüsse sind ein ganz wichtiges Signal“

Serie: Der Gesundheits-Check (22) : „Beschlüsse sind ein ganz wichtiges Signal“

Die Entscheidung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Länder, Deutschland am kommenden Montag in den Teillockdown zu schicken, findet der Geschäftsführer des Labors 28, Michael Müller, richtig.

Als Leiter eines Labors in Berlin, das in großem Umfang Corona-Tests durchführt, verwies Müller in der Sendung „Der Gesundheits-Check“ darauf, dass sich in der Hauptstadt die Zahl der belegten Intensivbetten binnen einer Woche auf 11,6 Prozent verdoppelt habe. Die Beschlüsse der Politik seien daher ein „ganz wichtiges Signal“, denn die Bekämpfung der Pandemie könne nur gemeinsam geschafft werden. Jeder Einzelne müsse sich daran beteiligen, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht überlastet und die Wirtschaft wieder hochgefahren werde, dass die vulnerablen Bevölkerungsgruppen geschützt werden und dass das gesellschaftliche Leben möglichst früh wieder zugelassen werden könne. Das gehe nur gemeinschaftlich, betonte Müller.

Die Politik habe nicht einfach warten können, bis es täglich 80.000 oder 90.000 Infizierte in Deutschland gebe, betonte Frank Rudolph, Geschäftsführer des Bundesverbandes Verrechnungsstellen Gesundheit e.V. Man müsse jetzt abwarten, ob die beschlossenen Maßnahmen auch greifen, so Rudolph ebenfalls im „Gesundheits-Check“. Er betonte, dass letztendlich die Politik zwar Entscheidungen treffen könne, dass aber unterm Strich jeder Einzelne selbst für seine Gesundheit verantwortlich sei. Er habe Verständnis für Branchen wie die Gastronomie, die die Beschlüsse kritisierten, aber es gehe derzeit darum, die Kontakte zwischen den Menschen herunterzufahren, deshalb seien die Beschlüsse richtig.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern für den FOCUS Online und die Rheinischen Post mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. KG, der DAK und dem BVVG kooperiert.