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Serie: Der Gesundheits-Check (21): Güler warnt vor zweitem Lockdown

Serie: Der Gesundheits-Check (21) : Güler warnt vor zweitem Lockdown

Vor einem zweiten Lockdown hat die nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, gewarnt. Dieser könne nur verhindert werden, wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger strikt an die vorgegebenen Schutzmaßnahmen hielten.

Ein solcher zweiter Lockdown würde die Menschen sehr viel stärker beeinträchtigen als die jetzigen Maßnahmen, sagte die CDU-Politikerin in der Sendung „Der Gesundheitscheck“. Güler weiter: „Wenn sich dagegen alle an die Regeln halten, wird die Phase, in der wir uns gerade befinden, für alle erträglicher, als wenn einige wieder meinen, das Virus sei gar nicht so schlimm und die Gefahr auf die leichte Schulter nehmen“.

Kritik am Beherbergungsverbot, das in einer ganzen Reihe von Bundesländern für Menschen aus deutschen Risikogebieten gilt, könne sie gut verstehen. Sie halte diese Maßnahme für falsch, sagte Güler und verwies darauf, dass die NRW-Landeregierung unter CDU-Ministerpräsident Armin Laschet das Verbot auch nicht eingeführt habe.

Frank Rudolph, Geschäftsführer des Bundesverbands Verrechnungsstellen Gesundheit e.V., kritisierte die unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern und zeigte sich überzeugt, dass viele Menschen gar nicht mehr verstünden, was sie dürften und was nicht. Für bestimmte Regelungen wie das Bußgeld für Maskenverweigerer müssten einheitliche Lösungen gefunden werden. Rudolph äußerte aber auch Verständnis für die Politiker, die in einer schwierigen Situation handeln müssten. Wenn sie zu wenig tun würden und in Deutschland Zustände wie im Frühjahr in Italien oder jetzt in den USA herrschten, würden noch viel mehr Menschen auf die Straßen gehen und kritisieren, dass die Politik sie im Stich lassen würde.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern für den FOCUS Online und die Rheinischen Post mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. KG, der DAK und dem BVVG kooperiert.