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Homeoffice mit Familie: Wenn „Hammertage“ zur Normalität werden

Serie: Der Gesundheits-Check (17) : Homeoffice mit Familie: Wenn „Hammertage“ zur Normalität werden

Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt vieler Deutscher geradezu auf den Kopf gestellt. Homeoffice ist das neue Zauberwort und viele Angestellte machen jetzt erstmals die Erfahrung, wie es ist, anstatt jeden Morgen ins Büro zu fahren in den heimischen vier Wänden zu bleiben und von dort zu arbeiten. Die digitale Revolution macht das möglich, vor allem Kommunikationsplattformen wie Skype oder Zoom.

Manch einer musste und muss erst einmal lernen, mit all den neuen, praktischen technischen Möglichkeiten überhaupt umzugehen. Für viele Angestellte ist daher die Corona-Krise auch eine Art Crashkurs. Ganz anders sieht das bei Stephan Buttgereit aus. Als IT-Koordinator eines Unternehmens ist er bestens vertraut mit diesen Möglichkeiten. Buttgereit arbeitet bei der PVS Holding, einem alteingesessenen Unternehmen, das Abrechnungen für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte verwaltet.

„Für mich ist Homeoffice nichts ungewöhnliches“, erzählt Buttgereit, insofern sei für ihn die Umstellung fließend gewesen. Aber auch, wenn er auch sonst regelmäßig von zuhause arbeitet, so vermisst Buttgereit doch derzeit etwas: den direkten Kontakt zu den Kunden. „Ich bin sonst sehr viel unterwegs und das fehlt mir derzeit doch massiv“, gesteht er ein. Doch auch, wenn Arbeit und Kommunikation jetzt anders ablaufen als sonst, so gehe die tägliche Arbeit gut vonstatten. Allerdings stellt Buttgereit auch fest, dass es bei vielen Gesprächspartnern eben noch einen gewissen Nachholbedarf gibt, was die Benutzung von Skype, Zoom oder anderen Kommunikationsmöglichkeiten betrifft.

Als Vater von zwei Kindern (vier und sieben Jahre) macht Buttgereit natürlich die Erfahrung, dass es auch mal ganz schön kompliziert werden kann, Arbeit und Familie im Homeoffice zu verbinden. Denn zum Homeoffice des Vaters kommt das Homeschooling von Tochter und Sohn, schließlich sind Schule und Kita dicht. „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es wäre nicht stressig“. Vor allem die zwei Tage in der Woche, an denen seine Frau, die als Apothekerin arbeitet, vollzeit tätig ist, seien echte „Hammertage“. Für diese Tage hat Buttgereit eine Strategie entwickelt – er verlegt seine Arbeitszeit in die frühen Morgen- und späteren Abendstunden. „Aber sicher hat nicht jeder die Möglichkeiten, das so zu tun“, ist er sich bewusst. Dass Buttgereit und seine Familie eher ländlich am Niederrhein in einem Haus mit Garten leben, verschaffe ihm aktuell eine privilegierte Situation, die vieles erträglicher mache.

Aber trotzdem hofft Stephan Buttgereit wie Millionen andere deutsche Angestellter, dass die Phase des permanenten zwangsweisen Homeoffice in absehbarer Zeit vorbeigeht oder dass die Kinder wieder zur Schule und in die Kita gehen dürfen. Zuhause arbeiten macht eben doch mehr Spaß, wenn man es freiwillig macht.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern für die Rheinische Post, die mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. KG: http://www.nawrocki-pr.de/, der DAK: https://www.dak.de/dak/darum-sind-wir-die-richtige-wahl-2086670.html und dem BVVG: https://www.bvvg-ev.de/start/ kooperiert.