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Diskussion über eine gerechte Bezahlung der Pflegekräfte

Serie: Der Gesundheits-Check (16) : „Wenn die Pandemie vorbei ist, dürfen wir die Diskussion über eine gerechte Bezahlung der Pflegekräfte nicht wieder unter den Tisch fallen lassen“

Im Interview gibt Gregor Gysi, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, seine Einschätzung zur Corona-Pandemie wieder. Zu den gleichen Fragen äußern sich auch Frank Rudolph, Geschäftsführer vom Bundesverband Verrechnungsstellen Gesundheit e.V. (BVVG).

Für eine deutlich bessere Bezahlung von Pflegekräften hat sich der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Gregor Gysi, ausgesprochen. „Da geht es nicht um zehn oder 20 Prozent, sondern vielleicht um 50 Prozent“, sagte Gysi in der Sendung „Der Gesundheits-Check“. Die Leistung dieser Kräfte müsse ganz anders bewertet werden, als bisher. Nach Gysis Ansicht könne eine solche Erhöhung der Bezüge nur mit staatlicher Unterstützung erfolgen.

Auch Frank Rudolph, Geschäftsführer des Bundesverbands Verrechnungsstellen Gesundheit e.V., forderte eine Erhöhung der Gehälter im Pflegebereich. Die Pflegekräfte könnten sich vom Applaus, den sie während der Corona-Krise bekämen, nichts kaufen. „Wenn die Pandemie vorbei ist, dürfen wir die Diskussion über eine gerechte Bezahlung der Pflegekräfte nicht wieder unter den Tisch fallen lassen“, forderte Rudolph ebenfalls im „Gesundheits-Check“. Es könne nicht sein, dass eine ausgebildete Krankenschwester 2200 Euro brutto verdiene und zahlreiche Sonntags- und Feiertagsdienste für einen Hungerlohn machen müsse.

Frank Rudolph, Geschäftsführer des Bundesverbands Verrechnungsstellen Gesundheit e.V.

Gysi forderte die Bundesregierung und die Länder auf, alle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgesprochenen Beschränkungen vollständig wieder zurückzunehmen. Alles, was in der Not beschlossen worden sei, müsse anschließend wieder aufgehoben werden. Er warnte vor der Ansicht, dass die Krise in autoritären Systemen besser bewerkstelligt werden könne, als in einer Demokratie. Allerdings müsse die Demokratie wieder attraktiver gestaltet werden. Mit Blick auf die Corona-Krise bedeute das zum Beispiel, dass sich Krankenhäuser nicht in erster Linie wirtschaftlich rechnen, sondern für die Gesellschaft zuständig sein müssten.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern für die Rheinische Post, die mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. KG: http://www.nawrocki-pr.de/, der DAK: https://www.dak.de/dak/darum-sind-wir-die-richtige-wahl-2086670.html und dem BVVG: https://www.bvvg-ev.de/start/ kooperiert.