1. Advertorial
  2. Nawrocki PR

Der Föderalismus beweist in der Corona-Krise seine Stärken

Serie: Der Gesundheits-Check (19) : Der Föderalismus beweist in der Corona-Krise seine Stärken

Die Maßnahmen der Behörden im Landkreis Gütersloh zur Eindämmung des dortigen massenhaften Corona-Ausbruchs hat der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Erwin Rüddel, begrüßt. Er sei froh, dass während der Krise von der Politik die Entscheidung getroffen worden sei, auf lokale Ausbrüche lokal zu reagieren, sagte der CDU-Politiker in der Sendung „Der Gesundheits-Check“.

Die Situation im Landkreis Gütersloh bezeichnete er als nicht beängstigend, aber sie mache deutlich, wie gefährlich das Virus sich in bestimmten Temperaturen verbreiten könne. Der Ausbruch bei der Großschlachterei Tönnies, bei dem sich inzwischen mehr als 1500 Mitarbeiter angesteckt haben, zeige noch einmal, dass die Gesellschaft sich besonnen verhalten müsse. Ob der Fleischgroßhändler Tönnies für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden könne, werde geprüft. Jetzt stehe aber erst einmal die Versorgung der betroffenen Menschen im Vordergrund.

Man könne aus dem Ausfall in Gütersloh keinesfalls ableiten, dass die Lockerungen des Shutdowns zu früh gekommen seien, betonte Dr. Mathias Höschel, Vorsitzender des Bundesverbandes Verrechnungsstellen Gesundheit e.V. ebenfalls im „Gesundheits-Check“. Wenn die Beschränkungen für die Bürger und die Wirtschaft weiter voll aufrechterhalten worden wären, wären es zu ganz anderen Problemen bekommen, so Höschel. Die lokale Reaktion auf einen lokalen Ausbruch zeige, wie gut der Föderalismus funktioniere. Es sei gut, dass in den unterschiedlichen Ländern unterschiedlich auf das Virus reagiert werden könne.

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe von Interviews mit deutschen Gesundheitspolitikern für den FOCUS Online und der Rheinischen Post mit der Hamburger Agentur Nawrocki PR & Communication GmbH & Co. KG, der DAK und dem BVVG kooperiert.