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Bei Schulterschmerzen ist die OP das letzte Mittel

Die Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach informiert : Bei Schulterschmerzen ist die OP das letzte Mittel

Schmerzen in den Schultern haben ihre Ursache oft in einer Fehlstatik der Wirbelsäule. Die Erfahrungen der Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach zeigen - es wird viel zu häufig operiert.

Das menschliche Schultergelenk ist ungemein beweglich: es kann mühelos die Arme um 360 Grad rotieren lassen. Mühelos allerdings nur, wenn alles in Ordnung ist. Weil das Gelenk aber so beweglich ist, ist es auch instabil und anfällig für Beschwerden. „Der große Oberarmkopf und die relativ kleine Gelenkpfanne gewährleisten eine große Bewegungsfreiheit, passen aber nicht eins zu eins zusammen“, erklärt Alexej-Jian Zahedi, Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach.

Die Schulter ist einerseits knöchern durch das Schlüsselbein, andererseits durch Muskeln und Bänder mit dem Rumpf verbunden. Die Muskulatur befestigt und stabilisiert die Schulter, indem sie sie mit der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule verbindet. Die darüber gespannten Bänder sorgen für zusätzliche Stabilität.

Viele Menschen leiden heute unter Schulterschmerzen. Was ihnen nicht klar ist: der Grund für die Schmerzen liegt oft ganz woanders. „In neunzig Prozent der Fälle ist die Ursache der Schulterschmerzen in der Wirbelsäule zu finden“, weiß  Dr. Joseph Heussen, Leiter der Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach.

Wenn die Wirbelsäule beispielsweise stärker nach vorn und seitlich geneigt ist, muss die Muskulatur ständig dagegen arbeiten. Es kommt zu Verspannungen und Schmerzen in der Schulter. Ein weiterer Grund können Verschleißerscheinungen in der Halswirbelsäule sein. Die Nerven, die Schulter- und Armsystem versorgen, entspringen an der Halswirbelsäule und können eingeklemmt werden. Zum Beispiel, indem eine Bandscheibe auf den Nerv drückt. Auch eine Sehnenentzündung, durch Überlastung  oder Verschleiß hervorgerufen, kommt als Ursache in Frage. Die vielfältigen möglichen Gründe erfordern eine präzise Diagnose. „Das Wichtigste ist die körperliche Untersuchung“, sagt Zahedi. „Außerdem muss man sich sehr ausführlich mit dem Patienten unterhalten, um zu erkennen, woher die Störung kommen kann.“  Erst an zweiter Stelle folgen die bildgebenden Verfahren wie das Röntgen, die Sonografie oder das MRT.

Bei einem Impingement, dem Engpasssyndrom, wird heute von einer Operation abgesehen. „Früher wurde operiert, aber die Erfahrungen zeigen, dass das auf Dauer keine Verbesserung bringt“, sagt Zahedi. Die Gründe für das Impingement können im Verschließ liegen, in einer Sehnenschwellung, einer Schleimbeutelentzündung oder in Verspannungen. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten der Therapie: Injektionen können genauso angezeigt sein wie gezieltes Training, Stoßwellen oder Schmerzmittel.

Eine Operation bei Schulterschmerzen lässt sich aber nicht immer umgehen. Bei einer kompletten Ruptur der Rotatorenmanschette zum Beispiel. Kleine Risse machen häufig keine Probleme, aber ein vollständiger Riss schon. Vor allem weil die Rotatorenmanschette den Oberarmkopf im Gelenk zentriert. Halten die Muskeln den Gelenkkopf nicht mehr in Stellung, reibt er sich wund. Eine Schulterarthrose ist die Folge. Deshalb wird bei einer Ruptur genäht. Allerdings nur bei jüngeren Menschen. „Ab einem gewissen Alter heilt das Gewebe schlecht“, weiß der Mediziner. „Dann kann man versuchen, durch Physiotherapie zu kompensieren. Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß setzt man heute auch sehr erfolgreich eine Schulterendoprothese ein."

Weitere Infos unter albertuszentrum.de

Orthopädie ALBERTUS ZENTRUM Mönchengladbach
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